Neuentaler Gemeindevertreter stimmten Haushaltsplan 2018 zu 

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Schwarze Null ist auch weiterhin das Ziel - CDU warb fürs Sparen

Neuental. Eine solide Planung, eine konservative Rechnung: „Der Haushalt ist so gerechnet, dass es hinterher keine bösen Überraschungen gibt“, warb Neuentals Bürgermeister Dr. Philipp Rottwilm. So lange er Bürgermeister sei, werde es immer eine schwarze Null geben. Zum ersten Mal gibt es im Ergebnis- und im Finanzhaushalt einen Überschuss.

Die Gemeindevertreter haben in ihrer Sitzung am Montag in Schlierbach mehrheitlich für den Haushalt gestimmt. „Wir sind auf einem sehr, sehr guten Weg“, lobte SPD-Fraktionsvorsitzender Uwe Heintzemann. Christian Lingemann (Bürgerliste) sprach von „guten“ und „ehrlichen“ Zahlen. Auch wenn sich der Haushalt sehr gut liest, sagte Sandra Bischoff, müsse sie die Stimmung trüben. Die Christdemokratin kritisierte, dass die zusätzlichen Erträge direkt wieder ausgegeben würden. Sie fürchtet, dass die gute Einnahmensituation nicht Bestand hat und forderte, auf der Ausgabenseite deutlich zu reduzieren: „Es ist kein zukunftsfähiger Haushalt.“

Frank Käufler (CDU) warb fürs Sparen: „Das ist auch eine Investition in die Zukunft.“ Neben der CDU kritisierte auch die FDP, dass die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr zum zehn Prozent gestiegen seien. Wie Rottwilm erklärte, liege das an zwei Faktoren: Zum einen an den Tarifabschlüssen, zum anderen daran, dass Mitarbeiter im vergangenen Jahr lange krank waren und nun wieder auf dem Gehaltszettel stünden. „Wir haben nicht eine Viertelstelle mehr“, so der Bürgermeister. In einem Punkt waren sich die Fraktionen übrigens einig: Sie freuten sich über die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung.

Quelle: HNA

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