Neuer Fun-Bike-Park auf dem Gelände von anorak21

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Feinschliff fehlt noch: Jan Hassenpflug und Sebastian Donath testen nach dem Arbeiten die Strecke regelmäßig. Am Wochenende soll sie fertig sein.

Falkenberg. Jan legt sich schräg in die Steilkurve, brettert über die Schotterpiste und springt über das Gap (Sprungschanze). Der 19-jährige Homberger testete die Strecke des neuen Bike-Fun-Parks auf dem Gelände von anorak21 in Falkenberg.

Am Samstag, 24. März, ab 13 Uhr, wird die Anlage eröffnet. Ein vergleichbares Angebot gibt es derzeit nur in Treysa und in ähnlicher Form in Gudensberg.

Entwickelt hat die Idee und das Konzept ein Gruppe junger Christen, die am Marburger Bildungs- und Studienzentrum studieren. Einer von ihnen ist Björn Jüppner. Der 24-Jährige hat mit fünf anderen Studienfreunden das pädagogische Projekt in Falkenberg betreut. Mindestens einmal in der Woche waren sie in den vergangenen Monaten beim anrorak-Team zu Besuch. "Uns ging es darum, die Jugendlichen aus der Umgebung in das Projekt einzubinden. Wir wollten, dass sie sich verantwortlich fühlen und es zu ihrem machen", sagt Jüppner.

Das sei ihnen gelungen, sagt Jan Hassenpflug. Der radsportbegeisterte 19-Jährige gehört zu denen, die die Strecke mit entworfen haben. In seiner Freizeit ging es mit dem Fahrrad nach Falkenberg, dann wurde geschippt, gebuddelt und gehämmert. Die Strecke wurde mit Spenden finanziert. Mal gab es eine Tankfüllung Benzin, mal Erde, Holz, jede Menge Bauschutt und auch mal ein paar Gratisstunden Bagger fahren.

Über Facebook verabredete sich das Projektteam mit den Helfern. Pläne wurden hin und her geschickt und die Eröffnungsparty geplant. Einen Namen für die Anlage gibt s übrigens auch schon: Dirty Hill, also dreckiger Hügel.

90 mal 40 Meter ist das Gelände groß (3600 Quadratmeter). Es gibt Steilkurven, Sprungschanzen und Holzelemente zum balancieren. "Die Streckenführung ist so angelegt, dass sie für Anfänger genauso geeignet ist wie für ambitionierte Fahrer, wie Jan einer ist", sagt Björn Jüppner. Wenn der Bikepark fertig ist, soll er jedem Fahrer offen stehen. Mit Nutcase sei ein Sponsor gefunden worden. Mindestens sechs Helme stellt die Firma zur Verfügung, die es zum Ausleihen geben werde, sagt Jüppner. Denn auf der Strecke besteht absolute Helmpflicht.

Zur Eröffnungsfeier sind auch einige Weltcup-Fahrer eingeladen. "Ob die kommen, wissen wir aber noch nicht." Der Downhill-Fahrer Christian Textor ist beispielsweise unter den Eingeladenen. Die Party: Los geht es am Samstag, 24. März, ab 13 Uhr. Auf dem Programm steht unter anderem ein Crazy-Style-Rennen. Das heißt, wer in der verrücktesten Montur die Strecke absolviert gewinnt. Im Anschluss soll unter anderem gegrillt werden, es gibt Essen und Trinken und Musik von DJs. Kontakt: Tel. 05681/931856

Quelle: HNA

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