In Breuna wurde der Abschluss der neun Jahre dauernden Dorferneuerung gefeiert

Neuer Glanz fürs Dorf

Neuer Treffpunkt für Jung und Alt: der Dorfgarten hinter Rat- und Gemeindehaus. Mit einem Fest im Dorfgarten wurde die Dorferneuerung abgeschlossen. Foto:  zhf

Breuna. Es ist geschafft. Nach neun Jahren intensiver Arbeit ist die Dorferneuerung in Breuna und Rhöda abgeschlossen. Ein großes Fest im neugestalteten Garten hinter dem Rathaus sollte dies am Freitag markieren, mit viel Musik, Tanz und jeder Menge guter Laune.

Grund zum Feiern haben die Breunaer allemal, denn unter dem Motto „Dorf bleiben! - Für Zukunft offen!“ haben sie viel geleistet in all den Jahren. „Es ist wichtig, dass wir uns den Anforderungen stellen, die der Wandel der Zeit mit sich bringt und dass sich Menschen finden, die bereit sind, diesen Wandel mitzugestalten“, sagte Marlies Weymann-Flörke, Vorsitzende des Arbeitskreises Dorferneuerung.

In Breuna hatten sich gleich an die 20 Menschen gefunden, die sich dieser Herausforderung annahmen. Unzählige Stunden haben sie Pläne entwickelt, diskutiert und wieder verändert, bis alle zufrieden waren. Herausgekommen sind acht kommunale Projekte mit einem Investitionsvolumen von 1,2 Millionen Euro, gefördert mit gut 780 000 Euro aus dem Topf der Dorferneuerung. Die Umgestaltung der Tränke wurde als erstes realisiert und ist heute strahlender Mittelpunkt Breunas.

Die Beschilderung historischer Gebäude verpasste dem kleinen Breuna ebenso neuen Glanz wie die Umgestaltung des Rhödaer Spielplatzes in einen Bolzplatz. Hieran erinnert sich Weymann-Flörke besonders gerne. „Beim ersten Beratungsabend waren Mitglieder aller Rhödaer Familien gekommen, auch die Jugendlichen waren geschlossen da, um mitzudiskutieren und gute Anregungen zu geben.“ Weitere Projekte: Multifunktionsfläche im Bereich der Märchenlandtherme und des Kindergartens mit der Möglichkeit zur Freizeitgestaltung, Renovierung des evangelischen Gemeindehauses, Abriss des Hauses Kanne und die Gestaltung des Dorfgartens mit an das Dorfgemeinschaftshaus angrenzender Terrasse.

Garten als Treffpunkt

Der Garten soll nun nach jahrelangem Dornröschenschlaf zum Treffpunkt werden, so wie am Freitag während des Festes, bei dem Jugendarbeiterin Kerstin Heyn und ihre noch junge Street-Dance-Gruppe ebenso begeisterten wie der Chor Second Hands. Die Stimmung unter den Besuchern war ausgelassen, viele von ihnen hatten auch persönlich vom Dorferneuerungsprogramm profitiert. 62 private Projekte, von der energetischen Haussanierung bis zur Fassadengestaltung, waren mit 300 000 Euro im Rahmen der Dorferneuerung gefördert worden.

Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann brachte es auf den Punkt: „Wir haben etwas geschafft, hier in unserem schönen Breuna.“

Von Sascha Hoffmann

Quelle: HNA

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