Neuer Kreisel soll Verkehr lenken

+
Hier geht’s ins Gewerbegebiet: Im Oktober beginnen die Bauarbeiten für den Kreisverkehr, der diese Kreuzung ersetzen wird. Gestern versammelten sich Bürgermeister, Kreis- und Landespolitiker zum Spatenstich. Im Hintergrund der Holzhäuser Hahn.

Edermünde/Baunatal. Es geht demnächst wieder rund: Zwischen Edermünde-Grifte und Baunatal-Hertingshausen bauen das Land und der Zweckverband aus beiden Kommunen ab Mitte Oktober einen neuen Kreisverkehr, der die jetzige Kreuzung am Lidl-Markt ersetzen wird.

Ziel sei es, den Verkehr von und zu dem Gewerbegebiet rund um Ratioland und Lidl-Lager stärker als bisher über die eigens neu gebaute Umgehungsstraße samt Brücke zur A 49 zu lenken, sagte Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub beim symbolischen Spatenstich am Donnerstag.

Die Entlastung der Menschen vor allem in Hertingshausen vom Verkehr von der A 49 ins Gewerbegebiet war und ist das Ziel der Straßenbauvorhaben zwischen Edermünde und Baunatal. Der neue Kreisel gehöre, so Schaub, als Mittelstück zum Verkehrskonzept, dessen erster Teil der Bau der Umgehungsstraße gewesen sei.

Teil drei solle ein weiterer Kreisverkehr vor dem Ratio als Ersatz für die jetzige Ampelkreuzung sein. Bis dahin müsse man jedoch noch mindestens ein Jahr abwarten und dann die neuen Zahlen auswerten. Bislang werde von den Verkehrsexperten die vorhandene Ampelkreuzung als ausreichend betrachtet, sagte Edermündes Bürgermeister Karl-Heinz Färber.

Er mahnte erneut die Verlegung der Autobahnabfahrt der A 49 von Süden her hinter die Aral-Tankstelle an: Das sei wichtig für die Weiterentwicklung des Gewerbegebietes. Eine Entscheidung müsse möglichst schnell getroffen werden. Die Pläne dafür lägen vor, doch Geld vom Bund gebe es dafür nicht.

Für die Unterhaltung des Kreisverkehrs sei künftig der Landkreis zuständig, betonte Vizelandrat Winfried Becker.

Von Ulrike Lange-Michael

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare