Sanitärgebäude soll noch dieses Jahr saniert werden

Jesberger Campingplatz: Neuer Look für Klo und Co

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Charme der 70er Jahre: Leah Gass und Wullfhild Stehl-Gass im Waschraum der Damen. Das Gebäude soll nun auf den neuesten Stand gebracht werden.

Jesberg. Apfelgrüner Anstrich und dazu Fliesen mit einem zart-braunen Blümchenmuster auf hellem Beige: Die Fliesen im Sanitärhaus am Campingplatz in Jesberg sind echte Zeitzeugen. Die Muster stammen aus den 70er Jahren, und ebenso verhält es sich mit dem restlichen Interieur.

Duschwannen, Toiletten und Waschbecken sind veraltet. Das soll sich nun ändern, das Sanitärgebäude am Jesberger Campingplatz wird saniert.

Nach der Saison soll noch dieses Jahr mit dem Umbau des Hauses begonnen werden. Das Dach des Sanitärgebäudes wurde bereits neu gestaltet.

„Das wird eine Komplettsanierung“, sagte Bürgermeister Günter Schlemmer. Das Haus werde den neuesten Anforderungen entsprechen. Duschen, Toilette, Warmwasser, alles wird ersetzt. Das Gebäude wird gedämmt und bekommt eine neue Heizung. 290.000 Euro wollen die Jesberger investieren.

Platz aufwerten

Gefördert wird der Umbau durch das Stadtumbauprogramm, das 71 Prozent der Kosten übernimmt. Den Rest übernimmt die Gemeinde. Die Renovierung soll den Campingplatz stark aufwerten. Leah Gass und Wulfhild Stehl-Gass aus Darmstadt kommen seit vielen Jahren jedes Jahr nach Jesberg. „Wenn man aus der Stadt kommt, schätzt man die Ruhe und die Natur“, sagen sie.

Sie stört das Ambiente nicht, aber wenn es schöner wäre, würden sie das auch begrüßen. Das bedeute vor allem für die Dauercamper, die auch im Winter kommen, mehr Komfort. Da habe die Sanierung Sinn, meinte Platzwart Karl-Heinz Thiel. Die Nachfrage bei Dauercampern sei in den vergangenen Jahren gestiegen, fügte Schlemmer hinzu.

Der Campingplatz mache Gewinne, zusammen mit dem sich anschließenden Freizeitgelände wolle man das Gebiet aufwerten.

Demnächst sollen zusätzlich mehr Stellplätze für Durchgangscamper geschaffen werden.

Die Nachfrage steige, da müsse man nachlegen, meinte der Bürgermeister.

Von Christine Thiery

Quelle: HNA

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