Am Freitag Premiere auf Hessens höchstem Berg

Neuer Rhönbob bietet mehr Fahrspaß auf der Wasserkuppe

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Premiere für den Rhönbob 2.0 auf der Sommerodelbahn auf der Wasserkuppe.

Wasserkuppe. Mit dem Rhönbob 2.0 bietet die Firma Wiegand ab dem 14. September eine neue Attraktion auf der Wasserkuppe an.

Im vergangenen Jahr ist der Rhönbob auf der Wasserkuppe 20 Jahre alt geworden und gehört seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1997 zu den Highlights auf Hessens höchstem Berg. 

Damals war es die erste Anlage ihrer Art, viele Alpine-Coaster-Anlagen weltweit folgten und so wurde die Sommerrodelbahn auf Schienen das Hauptprodukt der Firma Josef Wiegand GmbH & Co. KG aus Rasdorf.

Auf fast allen Kontinenten kann man mittlerweile auf Wiegand-Coastern rodeln. Insgesamt wurden in dem kleinen osthessischen Ort 240 Alpine-Coaster gebaut und in die ganze Welt geliefert.

Vor rund zwei Jahren begann der Inhaber und Geschäftsführer Hendrik Wiegand gemeinsam mit seinem Team die Entwicklung eines neuen Alpine-Coasters. Schnell war klar, dass auch dieser Prototyp wieder auf der Wasserkuppe errichtet werden soll.

Schlitten und Schiene weiterentwickelt

Es wurden sowohl der Schlitten selbst als auch die Schiene weiterentwickelt. Der Umbau der Schiene wurde dazu genutzt, die Bahn durch einen Kreisel am Bahnende länger, sicherer und attraktiver zu gestalten. Der Schlitten erhielt ein neues Design und hat nun eine modernere, kantigere Anmutung, die ein wenig an einen Sportwagen erinnert.

Gleichzeitig wurde an der Sicherheit gearbeitet. Das neue Bremssystem funktioniert rein magnetisch also reibungsfrei. Die Brems- und Beschleunigungshebel sind einfacher zu bedienen, was gerade den Kindern das Rodeln sehr erleichtern wird, da weniger Kraft aufzuwenden ist.

Die Entscheidung, wann der Umbau erfolgen sollte, war für die Firma Wiegand nicht einfach. Ziel war es auf der einen Seite, nicht zu viele Besucher der Wasserkuppe zu enttäuschen und damit Umsatzeinbußen zu minimieren. Auf der anderen Seite sollten in diesem Jahr aber erste Erfahrungen gesammelt werden, damit man in 2019 mit dem Produkt auch in den Verkauf gehen kann. Also entschied man sich die langen Wochenenden im Frühling noch mit dem alten Rhönbob zu fahren und dann in den Sommerferien mit dem Umbau zu starten.

Der Umbau verlief reibungslos und so konnte nach gut zweieinhalb Monaten Umbauzeit der Rhönbob 2.0 fertiggestellt werden. Am heutigen Freitag, 14. September um 11 Uhr findet die offizielle Einweihung statt. (red/stz)

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