Grundstück am Metzer Kreuz ist für neues Feuerwehrgebäude vorgesehen

Neues Haus nicht vor 2012

Gudensberg. Gudensberg soll ein neues Feuerwehrhaus am Metzer Kreuz bekommen. Das beschlossen die Stadtverordneten am Donnerstag. Zuschüsse beim Land wurden beantragt, allerdings sei frühestens in zwei bis drei Jahren damit zu rechnen, dass gebaut werde.

Das aktuelle Feuerwehrgerätehaus habe erhebliche Mängel, erklärte Bürgermeister Frank Börner. Unter anderem reiche der Platz nicht für die modernen Einsatzfahrzeuge aus.

Es mangele auch an Parkplätzen für die Einsatzkräfte, zudem sei die Umkleide zu klein. Nach verschiedenen Kriterien sei nun ein neuer Standort gesucht worden, bis die Wahl auf das Grundstück am Metzer Kreuz fiel.

Ein weiteres Thema der Sitzung war die Verwertung von Mobiltelefonen und kleineren Elektrogeräten. Die Grünen hatten beantragt, die Stadt solle diese Geräte sammeln und die Wertstoffe weiterverkaufen. Diese Möglichkeit wird nun in den Ausschüssen geprüft.

Eine Anfrage der Grünen beantwortete Bürgermeister Börner mit einem schlichten Nein. Die Fraktion hatte wissen wollen, ob die Stadt Daten ihrer Einwohner an Firmen verkaufe.

Betreuung bis 16.30 Uhr

Für die Gudensberger Grundschule plant die Stadt ein Konzept zur ganztägigen Betreuung bis 16.30 Uhr ab dem Jahr 2012. Es sei vorgesehen, dass städtische Hortangebot in das pädagogische Konzept der Schule zu integrieren, teilte der Bürgermeister mit. Die Stadt bietet dafür finanzielle Unterstützung und Räume an.

Der Gudensberger Magistrat hat den Auftrag zur Umgestaltung des alten Friedhofs vergeben. Im Zusammenspiel mit dem Heimat- und Geschichtsverein und den Obernburgfreunden soll der Friedhof in das touristische Konzept der Stadt einbezogen werden (wir berichteten).

Die Bausumme wird auf 20 000 Euro beziffert, das Landesamt für Denkmalpflege gibt einen Zuschuss von 6700 Euro. Der Heimatverein will sich mit Spenden beteiligen.

Zur Umgestaltung gehört auch, dass das Predigerhäuschen vom Gelände der evangelischen Kirche zurück zu seinem bisherigen Standort auf dem Friedhof versetzt wird. Die mögliche Errichtung einer Skulptur wird noch geprüft. (ode)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare