Studenten der Uni Kassel möchten das Städtchen im Knüll voranbringen

Neues Leben in den Gärten

Tatkräftig: Auch die Kinder packten mit an und gestalteten die Gärten neu. Fotos: privat

Schwarzenborn. Studenten der Uni Kassel und Schwarzenbörner machen leerstehende Gärten im Stadtgebiet zum Allgemeingut. Die Aktionsreihe „Wer Schrumpfung selbst gestaltet, wächst“ trägt Früchte. In den vergangenen Wochen wurden bereits Stühle für einen mobilen Treffpunkt gebaut und bunte Schilder für die Steingasse gemalt. Jüngst widmeten sich Studenten und Schwarzenbörner nun den leerstehenden Gärten im Stadtkern.

Am alten Pfarrhaus

Unter dem Motto „Schwarzenborn pflanzt!“ wurden brachliegende Gärten geöffnet und zu neuem Leben erweckt. Im Mittelpunkt stand laut Mitteilung der Garten des alten Pfarrhauses, der direkt an den Marktplatz grenzt. Nach dem Abbau des Gartenzauns, für den Bürgermeister Jürgen Kaufmann gesorgt hatte, legten die Studenten mit dem Landfrauenverein und Kindern aus der Stadt Wege und Beete frei. Danach bepflanzten die Helfer das Land.

Bunte Blumen, ein Kräuterbeet, Obststräucher und die selbstgebauten Möbel der ersten Aktion laden nun zum Genießen ein. Die Gärten wurden von verschlossenen Privatgrundstücken in gemeinschaftlich nutzbare Flächen verwandelt und stehen nun für alle Schwarzenbörner offen. (alx)

Weitere Informationen: zum Projekt und den Aktionen unter www.zukunft-schwarzenborn.de.

Die letzte Aktion findet am Samstag, 7. Juli – siehe rechts.

Quelle: HNA

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