Ein neues Mitmach-Gefühl

Bürgerversammlung in Homberg: Gute Stimmung trotz schlechter Bilanz

Hatten auch etwas zu lachen: Silke und Ingo Sechtling (von links) während der Bürgerversammlung.

Homberg. Zur Bürgerversammlung hatte Hombergs Rathauschef Dr. Nico Ritz in die Stadthalle geladen. Wir haben das wörtlich genommen und zwei Bürger der Kreisstadt während der Veranstaltung begleitet: Silke und Ingo Sechtling aus Holzhausen. Sie berichten über ihre Erwartungen und Eindrücke.

Gespannt und misstrauisch zugleich seien sie, sagen Silke und Ingo Sechtling vor der Bürgerversammlung. „Es mangele halt an Vertrauen“, sagen sie. Das hätten sie in die Homberger Politik weit vor der Amtszeit von Dr. Nico Ritz verloren. Aber vielleicht könne es der neue Bürgermeister ja schaffen, den Scherbenhaufen zu beseitigen. „Ich bin gespannt, wie viel Durchsetzungkraft er hat und ob es ihm gelingt, einen Mittelweg zwischen Fördern und fordern zu finden“, sagt die Schulsozialarbeiterin.

Stadtumbau: Vor allem die Situation der Altstadt interessierte die Sechtlings im Gespräch mit Joachim Kothe von der Hessischen Landgesellschaft.

Während es ihrem Mann darum geht, etwas über die Zukunft des ehemaligen Gasthauses Krone zu erfahren, macht sich Silke Sechtling Sorgen um die Ortsteile und die Schwimmbäder. „Ich will erfahren, was uns erwartet“, sagt sie. Und er fragt sich, ob die Stadt tatsächlich die Krone kaufen sollte. Beim Thema Kasernengelände winken beide ab: „Da können wir nichts mehr glauben, die Diskussion ist total verfahren.“ Überhaupt könne eine Veranstaltung nicht viel ausrichten, ist sich das Paar einig. Man müsse themenorientiert arbeiten.

Kurz darauf beginnt die Rede des Bürgermeisters in der fast voll besetzten Stadthalle.

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Quelle: HNA

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