Neues Veranstaltungszentrum im Kunstpark soll bis Ende des Jahres fertig sein

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Das Modell ist schon fertig: Bauleiter Hans Wenzel, Steve Ogedegbe, Inge Butte, Mike Lauterbach, Architektin Maude Carneiro, Pfarrer Johannes Weth und Architekt Thorsten Nörthemann (von links) arbeiten alle am neuen Veranstaltungszentrum mit.

Spangenberg. Es soll ein Haus werden, das viele Nationen verbindet - Israel, das neue Veranstaltungszentrum auf dem Himmelsfels in Spangenberg. Wo du den Krieg verlernst (Jesaja 2,1-5) steht auf der Steintafel, die bei der Grunsteinlegung angebracht wurde.

Dort, wo das Zentrum jetzt entsteht, stand ein alter Holzschuppen, der auch schon als Versammlungsort genutzt wurde und ebenfalls den Namen Israel trug, erklärt Pfarrer Johannes Weth, Vorstand der Werner-Pfetzing-Stiftung Himmelsfels.

Beim Entwurf für den Neubau wurde die Form des alten Schuppens wieder aufgenommen, weil so Weth, der Schuppen von den Menschen auf dem Himmelsfels schon als zentraler Veranstaltungsort wahrgenommen worden sei. Erweitert wird das zentrale Gebäude nach hinten und zur Seite mit halbrunden Anbauten. Der hintere Teil kann später als Bühne genutzt werden, im seitlichen Teil sollen ein kleines Lädchen, ein Raum für Ausrüstung und ein Umkleideraum entstehen. Verkleidet werden sollen die Anbauten mit Naturstein, außerdem sollen auf den Dächern begrünte Terrassen entstehen, erklärt Architektin Maude Carneiro. Die Anbauten sollen sich so in die Natur einfügen, dass das dem alten Israel nachempfundene Gebäude heraussticht.

Neben dem zentralen Versammlungsort wird ein weiteres Gebäude gebaut, in dem Tee- und Spülküche, Sanitäranlagen und Technikräume untergebracht werden sollen. So entstehen rund 180 Quadrameter Nutzfläche. Johannes Weth geht davon aus, dass die Arbeiten bis Dezember abgeschlossen sind. Die Kosten sollen 200 000 Euro möglichst nicht übersteigen. Der Bau ist ein Teil des Projektes „Gehobene Schätze“, das Teil des Arbeitsförderungsprogramms der Stiftung Himmelsfels ist.

Nahezu alle, die am neuen Zentrum mitarbeiten, sind Teilnehmer dieses Programms. Grundidee des Projekts „Gehobene Schätze“ sei es, brachliegenden Orten wieder eine neue Bedeutung zu geben und brachliegende Biografien wieder zu bergen, sagt Weth.

Von Barbara Kamisli

Quelle: HNA

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