Tourismus

Neukirchen gehört bald wieder zur Märchenstraße

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Möchte viel Reisende auf der Märchenstraße in Empfang nehmen: Rotkäppchen Lisa-Marie Schäfer vor dem Märchenhaus im Kneippheildbad Neukirchen. 

Neukirchen. Eigentlich passt die Deutsche Märchenstraße zu Neukirchen wie der Ball des Königs zu Aschenputtel. Richtig also, dass das Kneippheilbad nach zehn Jahren zurückkehren wird zu einer der bekanntesten deutschen Ferienstraßen.

Beide erleben einen schon fast märchenhaften Aufschwung, zu Jahresbeginn wird Neukirchen wieder offizieller Stopp auf der Deutschen Märchenstraße.

Wer mit offenen Augen durchs Städtchen geht, könne durchaus weitgereiste Gäste auf den Spuren der Brüder Grimm antreffen, berichtet Bürgermeister Klemens Olbrich. Gerade kürzlich habe er eine Familie aus Spanien zum Märchenhaus am Marktplatz geleitet, die für einige Tage mit dem Pkw die Gegend erkundete. „Ich erwarte ganz klar, dass wir profitieren von der Märchenstraßen-Werbung in verschiedenen Medien“, erklärte Olbrich.

Ohnehin sei Neukirchen touristisch im Aufwind, dank Wohnmobilhafen Hünerkopf (10.000 Übernachtungen) und Knüllhouse (bis zu 17.000 Übernachtungen), nicht gerechnet die Pensionsszimmer und Ferienwohnungen. Das Thema Märchen sei noch lange nicht ausgereizt, und als Stadt mit Märchenhaus und Märchenerzählerin Gudrun Grünberg mitten im Rotkäppchenland könne man es sogar als Verpflichtung ansehen, dabei zu sein. 

Mit Gudensberg, Fritzlar, Homberg, Niedenstein, Melsungen, Knüllwald sowie Schwalmstadt und Willingshausen befinde man sich als neunte Kreiskommune in guter Gesellschaft, zumal Alsfeld nur einen Katzensprung entfernt ist. Die Werbung der Märchenstraße sei breit aufgestellt und reiche über Deutschland hinaus.

Insofern sei die fällige Jahrespauschale von 1125 Euro (bis 10.000 Einwohner) gut investiert.

Quelle: HNA

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