70-Jähriger löschte und musste dann wegen Rauchvergiftung in die Klinik

Neustadt - Zur Bekämpfung eines Schwelbrandes rückten Feuerwehrleute am Freitag gegen 4.30 Uhr aus. Wie ein Sprecher der Wehr mitteilte, hatten die Bewohner eines Hauses in Neustadt den Brand an der Heizungsanlage selbst gelöscht.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde eine starke Verrauchung im Keller festgestellt, ein Trupp unter Atemschutz erkundete das Kellergeschoss. Der Gashaupthahn war geschlossen.

Der Bewohner des Hauses befand sich noch im Kellerraum und klagte über Atembeschwerden. Aufgrund der Rauchgasinhalation forderte Einsatzleiter Uwe Bielert den Rettungsdienst nach. Dieser brachte den 70-Jährigen in ein Krankenhaus. Mittels Drucklüfter wurden die Kellerräume belüftet.

Laut Pressesprecher Mario Gräser hatte der Mann Glück im Unglück. Brandrauch sei ein tödliches Gas, das bereits nach wenigen Atemzügen zur Bewusstlosigkeit führt, "Schlafende bemerken die Brandgase nicht".

Deshalb rate die Feuerwehr immer wieder, Rauchmelder in den Wohnungen zu installieren und bei einer Rauchentwicklung umgehend zur Klärung die Feuerwehr zu alarmieren. (aqu)

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Quelle: HNA

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