Platz in der Allee soll modern und barrierefrei sein

Neustart im Herzen der Stadt: Fritzlar eröffnete Busbahnhof

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Einmal Platz nehmen: Vertreter von Politik, Verkehrsverbund, Planungsbüros und Baufirmen haben den umgestalteten Busbahnhof in Fritzlar wiedereröffnet. Unser Foto zeigt (vorne von links) Bürgermeister Hartmut Spogat, Anette Blumberg (Projektleiterin Nordhessischer Verkehrsverbund), Landrat Winfried Becker, Europastaatssekretär Mark Weinmeister mit (hinten von links) Ralph Urban (Planungsbüro), Joachim Schneider und Fabian Rothmeier (beide Firma Klei), Alexander Högele (Firma Richter), Winfried Roolf, Holger Möller, Andreas Schmidt-Maas (alle Planungsbüros) und Stadtverordnetenvorsteher Eberhard Dippolter. 

Fritzlar. Der erste Bus fuhr um 11.55 Uhr vor. Fünf Minuten vor der offiziellen Wiedereröffnung herrschte Freitag am umgestalteten Busbahnhof in der Fritzlarer Allee mächtig Betrieb.

Nicht nur die Fahrgäste sorgten dafür, sondern auch die vielen Vertreter aus Politik, den beauftragten Planungsbüros und Baufirmen sowie zahlreiche Fritzlarer.

„Das ist ein toller Tag für Fritzlar“, freute sich Bürgermeister Hartmut Spogat. Seit den Osterferien war in der Allee „bei Wind und Wetter“ gebaut worden. 1,25 Millionen Euro haben Hessen Mobil sowie der Nordhessische Verkehrsverbund und 500 000 Euro die Stadt Fritzlar in die Hand genommen, um den Busbahnhof „barrierefrei und modern“ umzugestalten.

Auch wenn noch nicht alles fertig ist – es fehlen beispielsweise noch das kostenfreie W-Lan, die digitale Fahrgastinformation, der Rasen und eine E-Ladesäule für Autos – wurde der Busbahnhof offiziell freigegeben. Die Wiedereröffnung wurde 52 Jahre nach der Eröffnung im Jahr 1966 gefeiert. „Bis dahin fuhren alle Kleinbusse auf den Marktplatz. Das ist heute unvorstellbar“, erklärte Hartmut Spogat.

200 Busse am Tag

Anette Blumberg, Projektleiterin beim Nordhessischen Verkehrsverbund, sprach vom Busbahnhof als lebendigem Ort im Herzen Fritzlars. Mehrere hundert Menschen stiegen jeden Tag in der Allee ein und aus, fast 200 Busse hielten dort. Mit den Sitzplätzen und den Überdachungen „wurde die Aufenthaltsqualität enorm verbessert“, ist Blumberg überzeugt. Sie wünschte der Stadt und dem neu gestalteten Busbahnhof alles Gute.

Landrat Winfried Becker bezeichnete den umgebauten Busbahnhof als „weiteren guten Schritt“ für den öffentlichen Personennahverkehr in Fritzlar und der ganzen Region.

Lob gab es von Europastaatssekretär Mark Weinmeister. „Fritzlar hat in den letzten Jahrzehnten etwas geschafft, was ich mir für alle Kommunen wünsche.“

Innerhalb eines Quadratkilometers gibt es in der Dom- und Kaiserstadt Einzelhandel, Gastronomie, ein Krankenhaus, Arztpraxen und Sehenswürdigkeiten. „Das ist eine irre Leistung.“ Der umgestaltete Busbahnhof macht für Mark Weinmeister eines deutlich: „Fritzlar ist ein echtes Zentrum im Schwalm-Eder-Kreis“.

Quelle: HNA

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