Benefizkonzert

Nicht ohne eine Zugabe: Heeresmusikkorp spielte in Wolfhagen

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Eröffneten gemeinsam das Benefizkonzert in der Wolfhager Kulturhalle: Das Heeresmusikkorps Kassel und das Schulorchester der Wilhelm-Filchner-Schule. 

Wolfhagen. Von wegen das Heeresmusikkorps spielt nur militärische Märsche. Dass es auch anders geht, bewiesen die 60 Musiker des Heeresmusikkorps Kassel am Donnerstag in der voll besetzten Wolfhager Kulturhalle

Über 400 Menschen waren gekommen, um sich die Veranstaltung nicht entgehen zu lassen.

Das Benefizkonzert fand zugunsten der musikalischen Arbeit der Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) statt und war gleichzeitig auch der Auftakt im schulinternen Veranstaltungskalender anlässlich des 60-jährigen Bestehens des gymnasialen Oberstufenzweiges. Außerhalb der dienstlichen Aufgaben spielt das Heeresmusikkorps ausschließlich für wohltätige Zwecke und hat dafür bereits über drei Millionen Euro gesammelt. Das Konzert in Wolfhagen war aber nur ein Teil des Engagements der Musiker in Bundeswehruniform. 

Am Schlagzeug: Charlotte Krapf vom Schulorchester.

Denn schon am Vortag waren zehn von ihnen an der Schule, um ihr Wissen und Können in Workshops den Instrumentalisten des WFS-Schulorchesters zu vermitteln. Mit Erfolg. Denn gemeinsam auf der Bühne eröffneten beide Ensembles das Benefizkonzert.

Das ausgewählte Repertoire des Heeresmusikkorps umfasste die gesamte Bandbreite der Musik. Von der klassischen Marschmusik über virtuose Soli bis hin zu schwungvoller Unterhaltungsmusik mit Jazz- und Popelementen.

So spielte die Gruppe etwa den Parademarsch der Königlich Bayerischen Grenadiergarde, die Ouvertüre der Oper „Die diebische Elster“, das Capriccio für Tuba mit Hauptfeldwebel Fabian Gersberg als Solist, aber auch Cartoon-Filmusik und ein Medley mit Songs von Stevie Wonder. Das Publikum entließ die Musiker nicht ohne Zugabe von der Bühne. Mit dem „Fliegermarsch“ brachte das Heeresmusikkorps, das von Oberstleutnant Tobias Terhardt geleitet wird, noch einmal den Saal zum Kochen. Als krönendes Finale eines tollen Konzertabends wurde noch die Nationalhymne gespielt, in die der Saal mit einstimmte.

Quelle: HNA

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