HNA-Meinung

So nicht zumutbar: Kommentar zu Straßenbau in Zierenberg

Zierenberg. Man kann ihren Ärger nur zu gut verstehen: Den Zierenbergern, die an der Dörnbergstraße im Bereich der Baustelle wohnen, wird derzeit viel zugemutet –Lärm und Staub, viel Staub. HNA-Redakteur Norbert Müller über den Straßenbau in Zierenberg.

Die Geplagten hätten es in diesen Tagen leichter, wäre bei den Vorbereitungen für die Bauarbeiten so umfassend an die Anwohner gedacht worden, wie man es von amtlicher Seite für den Verkehr getan hat. Die Verkehrsteilnehmer sollen offenbar durch die Baustelle möglichst wenig behindert und aufgehalten werden.

Und so rauschen Pkw und Lkw nach dem Warten an der Ampel über die Schotterpiste, um die verlorenen Sekunden einzuholen. Tempo 50 ist erlaubt. Also: Rauf aufs Gas, egal wie laut es rumpelt, wie sehr die angrenzenden Grundstücke einstauben.

Warum das Amt zögert, der Forderung der Anwohner nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung nachzukommen, ist nicht nachvollziehbar. Zumindest die Stadt hat reagiert und die staubige Piste wässern lassen. Das sollte sie bis zum nächsten Regen weiter so halten und zeigen, dass sie für die Bürger da ist. nom@hna.de

Quelle: HNA

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