CDU-Fraktion scherte trotz vieler Appelle aus

Niedenstein für eigenes Stromnetz

Niedenstein. Die Stadtverordneten Niedensteins stimmten dem Inhalt des Verfahrensbrief zu: Sie machten damit den Weg zur gemeinsamen Stromnetzübernahme mit acht anderen Kommunen frei. Bei dem Brief handelt es sich eher um eine Ausschreibung. In dieser sind die Kriterien festgelegt, mit denen ein Partner für die Gründung des kommunalen Unternehmens Enerkom gefunden werden soll.

Trotz des Appells von Bürgermeister Werner Lange, den Antrag fraktionsübergreifend auf den Weg zu bringen, stimmte die CDU dagegen. Die Gewinnerwartung sei zu dürftig, begründete Manfred Ries das Nein.

Jörg Warlich von den Grünen warf daraufhin der CDU vor, die Chance auf mehr regenerative Energie zu blockieren. Der Weg sei zwar lang und unbequem, sagte Erhard Schaumlöffel von der FWG-Fraktion. Allerdings habe die Stromnetzübernahme Vorteile für die Kommunen. Als Beispiele nannte er mehr Mitspracherecht, was den Anteil regenerativer Energien betrifft und finanzielle Vorteile. (dgx)

Quelle: HNA

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