Niedensteiner Grüne schon länger für Gemeinde-Zusammenschluss

Niedenstein. Die Niedensteiner Grünen verfolgen nach eigenen Angaben schon länger das Thema eines Zusammenschlusses der Stadt Niedenstein mit Gudensberg und/oder Edermünde. Darauf hat Fraktionsvorsitzender Jörg Warlich aufmerksam gemacht.

In der vergangenen Woche hatten sich die Niedensteiner Christdemokraten zu Wort gemeldet und vorgeschlagen, Niedenstein könne eine Verwaltungseinheit mit der Nachbarstadt Gudensberg bilden.

Warlich: „Im Rahmen der Haushaltsberatungen haben wir stets den Zusammenschluss der Gemeinden empfohlen.“ Anfang 2013 habe seine Fraktion dazu auch einen Antrag eingebracht. Bürgermeister Werner Lange habe um eine interfraktionelle Beratung und eine vorläufige Rückstellung des Antrags gebeten. Dieser Vorgehensweise habe man zugestimmt, erklärte Warlich. „Die interne Beratung und Abstimmung war aus unserer Sicht zielführender als eine kurzfristige Schlagzeile in den Medien“, so der Fraktionsvorsitzende der Grünen. Von den anderen Fraktionen habe es zum damaligen Zeitpunkt keine Zustimmung gegeben.

Warlich: „Wir hätten auch einen gemeinsamen Antrag begrüßt. Das Urheberrecht war uns nicht wichtig.“

Leider habe sich die CDU nicht an die Absprachen gehalten. Stattdessen hätten Willi Grunewald und Gunter Finkbeiner versucht, sich mit dem von den Grünen gesetzten Thema zu profilieren. Sie hätten der Sache damit einen Bärendienst erwiesen.

Die Grünen haben nun den Stadtverordnetenvorsteher gebeten, ihren Antrag aus dem Jahr 2013 auf die Tagesordnung der nächsten Stadtverordnetenversammlung zu setzen. (hro)

Quelle: HNA

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