Gesuchter Patient wurde nicht Opfer eines Angriffs

Obduktion: Toter ist wohl 41-jähriger Vermisster

Oberaula/Ottrau. Der tote Mann, der vergangenen Samstag von einem Rentner und seinem Enkel im Wald bei Ottrau-Schorbach gefunden wurde, ist nicht Opfer von Gewalt geworden. Nach einer gerichtsmedizinischen Untersuchung in Gießen hätten sich keine Hinweise auf ein Fremdverschulden ergeben, teilte Reinhard Giesa von der Kriminalpolizei in Homberg mit.

Zur Identität des Toten bestehen von Seiten der Polizei derzeit keine Zweifel daran, dass es sich um den Leichnam eines 41-Jährigen handelt, der am 30. Mai aus einer Reha-Einrichtung in Oberaula-Hausen verschwunden war und seitem als vermisst galt. Um Sicherheit zu erlangen, müsse noch das Ergebnis einer DNA-Analyse abgewartet werden.

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Am Samstag war die teilweise skelettierte Leiche von einem Schorbacher Rentner und seinem 19-jährigen Enkel in einem Waldstück gefunden worden. Bei dem Toten entdeckte die Polizei ein Portemonnaie mit den Papieren des gesuchten 41-Jährigen.

Der aus einer Reha-Einrichtung verschwundene Mann galt als äußerst menschenscheu. Er hatte sich im Wald vermutlich vor den Suchkräften der Polizei und Feuerwehr versteckt.

Sollte die noch ausstehende DNA-Analyse die derzeitigen Vermutungen zur Identität des Toten bestätigen, wird der Fall von der Polizei abgeschlossen. (bal)

Quelle: HNA

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