In Oberbeisheim beginnt der Kanalbau

Oberbeisheim. In der Oberbeisheimer Knüllwaldschänke findet am Freitag ein Informationsabend zu den Kanalbauarbeiten im Dorf statt. Und die starten schon sehr bald: Bereits in der letzten Novemberwoche soll es losgehen, sagt Bauamtsleiter Holger Iber.

Auf dem Plan stehen Kanal-, Wasser- und Straßenbauarbeiten - und zwar in allen Straßen. „Der ganze Ort wird umgegraben“, kündigt Holger Iber an.

Der 1. Bauabschnitt umfasst von Niederbeisheim kommend das Gebiet rechts der Ortsdurchfahrt (Kastanienweg, Fliederweg etc.). Bis das alles komplett fertig ist, wird aber noch viel Zeit ins Land gehen: Die Gemeinde gehe von einer einjährigen Bauzeit aus, sagt Iber. Erst sollen Kanal- und Wasserrohre in der Hauptstraße verlegt, dann die Nebenstraßen aufgerissen werden. Die Kosten, die dabei anfallen, belaufen sich laut Gemeinde auf 1,9 Millionen Euro.

Während der Bauzeit wird eine innerörtliche Umleitung eingerichtet: Sie wird an am Schuhhaus Heinmöller und an der Knüllwaldschänke vorbeiführen. Die Hauptstraße sei zu schmal, um sie während der Bauarbeiten weiter befahren zu können, sagt Iber.

Der 2. Bauabschnitt erstreckt sich auf den Teil des Dorfes, der (wiederum von Niederbeisheim kommend) links der Hauptstraße liegt. Für ihn hat die Gemeinde 1, 5 Millionen Euro veranschlagt.

Die Arbeiten in Oberbeisheim seien der krönende Abschluss einer schier unendlichen Geschichte: Die Gemeinde Knüllwald buddelt und baggert bereits seit den 80er-Jahren in ihren 16 Ortsteilen. Bislang habe immer alles gut geklappt, sagt Iber.

Und auch, wenn den Oberbeisheimern erst einmal eine anstrengende Zeit bevorsteht, so winkt ihnen doch ein guter Lohn: ein neuer Kanal und vor allem, noch viel wichtiger: eine niegelnagelneue Straße. (bra)

• Informationsveranstaltung, heute, 18 Uhr, Knüllwaldschänke.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare