Das Borkener Rathaus fiel in Narrenhände

Ein Oberst ist kein Garant für den Sieg

Rathaussturm: von links Bürgermeister Bernd Heßler und Oberst Lothar Kraß leisteten vergebliche Abwehrarbeit. Foto: Zerhau

Borken. Fest in Narrenhand ist seit Rosenmontag das Borkener Rathaus. Zwar hatten die Verteidiger um Bürgermeister Bernd Heßler durch Oberst Lothar Kraß vom Kampfhubschrauberregiment 36 tatkräftige Unterstützung, doch die närrische Übermacht war größer.

Wie auch schon in Homberg war auch in Borken der Angriff mit dem Rammbock erfolgreich.

Im Rathaus angekommen, nahmen die Narren um ihren Sitzungspräsident Egon Schmidt das Zepter in die Hand und führten mit einem kleinen Programm Regie in der Beamtenheimstätte.

Ein Eigentor schoss dabei Bernhard Stirn, der sich in der Bütt als Schwarzarbeiter präsentierte. Denn die Narren hatten Wind davon bekommen und die Späher vom Zoll ins Rathaus geschickt. Dumm gelaufen für den Schwarzarbeiter.

Im kommenden Jahr können die Narren vom Borkener Carneval-Club auch mit dem Rollator anrücken. Die behindertengerechte Anfahrtrampe steht für sie bereit. (zzp)

Quelle: HNA

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