Küster diskutierten über das Abendmahl

Ob mit Oblate oder mit Weißbrot

Küstertreffen in Edermünde: Um das Abendmahl ging es bei der Versammlung. Foto: Hebeler

Fritzlar-Homberg. Das Abendmahl stand im Mittelpunkt eines Treffens der Küster im Kirchenkreis Fritzlar, das diesmal in Edermünde-Holzhausen stattfand.

Das Wesentliche sei die Gemeinschaft, die Jesus Christus bei dem gemeinsamen Mahl mit seinen Jüngern pflegte und die beim Abendmahl auch die Christen verbinden sollte, erläuterte Dekan Prof. Dr. Helmut Umbach den Küstern.

Die Zeremonie sieht nicht in allen Kirchen gleich aus. Jede Gemeinde müsse die Freiheit haben, das Abendmahl so zu feiern, wie es jeweils angebracht sei. Pfarrer Oliver Heinemann, Beauftragter für Küsterarbeit, und Pfarrerin Doris Krause etwa halten es für wichtig, einen Abendmahls-Kelch zu verwenden. Dieser wird vom Pfarrer weitergegeben und dabei immer ein wenig gedreht, so könne trotzdem eine gewisse Hygiene gewahrt werden. Das gehört zu den Aufgaben der jeweiligen Küster.

Statt Weißbrot verwenden viele Kirchengemeinden Oblaten, die weniger krümeln. Sie sind auch geeignet, um in den Kelch mit dem Wein eingetunkt zu werden (der Fachbergriff lautet: intinctio)

Die heftige Diskussion unter den Küstern beim Treffen in Holzhausen zeigte, dass die Meinungen über diese Art des Abendmahls weit auseinander gehen.

Einstimmig lobten alle das von Ursula Freitag und ihren Mitstreiterinnen liebevoll gerichtete Abendmahls-Arrangement sowie die Kaffeetafel mit Kuchen und Broten. (zeb)

Quelle: HNA

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