Energieberater soll helfen, Interesse an neuer Technik zu wecken - Mitmachen kostet nichts

Öko-Strom für die Stadt: Neuer Energieberater in Felsberg

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Energie einst und jetzt: Für die neue Form der Energieerzeugung und Nutzung setzen sich ein - von links - Thomas Keil , Ralf Meyer (E.on-Mitte, verantwortlich neue Netztechnologie), Thomas Keil, (E.on, Projektleiter für Felsberg), Sabine Säck-da Silva (Deenet, Projektmanagerin und zuständig für die Bürgerbeteiligung in Felsberg), Umweltberater Heinrich Kern (Stadtverwaltung) und Energiebeauftragter Heiko Fenzl.

Felsberg. Im Felsberger Rathaus gibt es mit Heiko Fenzl einen neuen Mitarbeiter. Er soll als Energieberater helfen, das Interesse der Einwohner zu wecken, bei der Erzeugung und Nutzung von Öko-Strom noch mehr als bisher mitzumachen.

Schon heute die Stadt Felsberg dabei die Nase vorn. Mit dem ersten Platz bei einem Wettbewerb hat die Stadt die Chance erhalten, dass dort neue Techniken erprobt werden. Das funktioniert aber nur, wenn möglichst viele Felsberger mitziehen. Das Gute daran: Es kostet sie keinen Cent, versichert Thomas keil von E.on und Projektleiter für Felsberg.

Und: Sie können Technik nutzen, die vielleicht erst in zehn Jahren Standard sind. Erforderlich sei nur eins, sagt Keil: Bereit sein umzudenken.

„Sie haben aber die Möglichkeit, bei einem Forschungsprojekt mitzumachen“, wirbt Heiko Fenzl fürs Mitmachen.

Was das für den Einzelnen bedeutet, können die Bewohner der Stadt bei fünf Informationsveranstaltungen erfahren. „Die sind offen für jeden, auch wenn man in einem anderem Stadtteil wohnt, der Termin aber einfach besser passt“, betont Sabine Säck-da Silva von Deenet und unter anderem zuständig für die Bürgerbeteiligung in Felsberg.

Bei diesen Terminen dabei zu sein, ist nur eine der Aufgaben für Heiko Fenzl. Eine andere sind die Gespräche in den Häusern interessierter Felsberger. Dabei geht es auch ums Stromsparen, aber eben auch darum, Strom zu erzeugen und den eigenen Öko-Strom möglichst selbst zu nutzen. Nur die Überkapazität wird ins öffentliche Netz eingespeist. Letztlich soll aber dieser Strom in der Region bleiben. Um das alles miteinander zu verbinden, ist ein intelligentes Stromnetz erforderlich. Der Fachbegriff heißt Smart Grid. (bmn) weitere Artikel

Quelle: HNA

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