Kathrin Rühl ist neue Referentin der Diakonischen Gemeinschaft

Offen für alle Ideen

Neue Referentin: Diakonin Kathrin Rühl vor dem Kinoplakat ihres Lieblingsfilms „Herr Lehmann“. Foto: privat

Treysa. „Im Grunde ist das hier genau das, was ich mir gewünscht habe“, sagt Diakonin Kathrin Rühl. Die Erzieherin und Diplom-Sozialpädagogin ist seit Oktober die neue Referentin der Diakonischen Gemeinschaft Hephata. Kathrin Rühl wollte in der Lehre arbeiten. „Jetzt bin ich an der Hochschule und in der berufsbegleitenden Diakonenausbildung in der Lehre. Und ich habe Kontakt zu den Studierenden“, sagt die gebürtige Loshäuserin.

Für die Diakonische Gemeinschaft ist sie laut Mitteilung zuständig, Nachwuchs zu gewinnen, die Diakonen-Ausbildung weiterzuentwickeln und dafür, das geistliche Leben in Andachten und Gottesdiensten in Hephata zu begleiten. Zu ihren Aufgaben gehört es auch, Studenten zu unterstützen, Seminare der Diakonischen Gemeinschaft zu entwickeln und zu halten sowie bei der berufsbegleitenden und der Hochschul-Ausbildung mitzuwirken. Ihre Unterrichtsthemen sind Diakonie und Diakoniegeschichte. Sie ist zudem Verantwortliche des Mentoring-Programms und Super-Administratorin der virtuellen Community der Diakonischen Gemeinschaft. Außerdem ist sie Mitglied des neunköpfigen Vorstands der Gemeinschaft.

Theater ist ihr wichtig

Auch das so genannte „dienstagsbistro“ zählt zu ihrem Zuständigkeitsbereich. Eine weitere Verbindung zu privaten Interessen: „Theater und Konzertbesuche bedeuten mir viel. Und ich habe ein Faible für den deutschen Film.“ Denn der spreche auch mal unbequeme Themen an, die zum Nachdenken anregen, saggt sie.

Ein Poster ihres Lieblingsfilms „Herr Lehmann“ ziert das neue Büro. Gemeinsam mit Philippe-Guy Crosnier de Bellaistre, Dozent der Hephata-Akademie für soziale Berufe, gründete Kathrin Rühl eine Theater-AG – eine neue Kooperation der Akademie und der Gemeinschaft. „So bleibe ich auch in Kontakt mit den Studierenden, das ist mir ganz wichtig. Ich will wissen, wovon ich spreche.“ Dabei komme ihr auch zu Hilfe, dass „ich den Laden hier ein Stück weit kenne und selber hier meine Ausbildung gemacht habe, in der Bibliothek und als studentische Hilfskraft im Hochschulsekretariat gearbeitet habe.“

Neue Ideen umsetzen

Die 29-Jährige sieht sich als Knotenpunkt im Netzwerk. „Ich möchte als Ansprechpartnerin wahrgenommen werden, von den Mitgliedern der Diakonischen Gemeinschaft und den Studierenden.“ Glücklich wäre sie, wenn Ideen an sie herangetragen würden, die gemeinsam umgesetzt werden: „Es gibt viele Möglichkeiten der Beteiligung. Wir freuen uns über jeden, der sich einbringt.“ (red) ZUR PERSON

Quelle: HNA

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