Duo Pitti & Antjen spielte im Spangenberger Stadtcafé Liebes- und Friedenslieder

Ohrwürmer vom Feinsten

Kamen gut an: Antje Wolf-Hublitz aus Altmorschen und Peter Noll aus Spangenberg gastierten im Stadtcafé. Foto: Schüler

Spangenberg. Das waren noch Zeiten, als die Beatles die Welt eroberten und Blumenkinder Liebes- und Friedenslieder anstimmten: Das Konzertduo Pitti & Antjen ließ diese Zeit am Samstagabend im Spangenberger Stadtcafé wieder aufleben.

Das Duo mit Antje Wolf-Hublitz aus Altmorschen (Gesang und Keyboard) und Peter Noll aus Spangenberg (Gesang und Gitarre) verband Spieltechniken aus jener Zeit mit moderner Technik, um bei Klassikern wie Love me Do von den Beatles selbst den Sound einer Mundharmonika einspielen zu können. Das Repertoire der beiden Musiker reichte von Songs der Mamas & Papas wie California Dreaming über Nancy Sinatras Summerwine bis hin zu Manfred Manns Mighty Quinn. Bei all den alten Ohrwürmern summte und klatschte so mancher mit – schließlich waren diese Hits vor Jahrzehnten täglich im Radio zu hören.

Nach einer Pause, in der sich alle liebevoll zubereiteten Häppchen im Stil der 60er-Jahre widmeten, kam eine andere Epoche an die Reihe. Die Musikerin teilte Texte von Deutschen Volksliedern aus, und die Konzertgemeinde stimmte „Wenn alle Brünnlein fließen“ und „Die Gedanken sind frei“ an.

Gäste tanzten

Auch deutsche Schlager waren zu hören. Als die Musiker das Stück „Alt wie ein Baum“ von den Puhdys interpretierten, meinte Hartmut Stenske aus Gudensberg und gebürtiger Potsdamer: „Das klingt viel besser als die Puhdys.“ Als echter Stimmungsmacher erwies sich das Lied der fahrenden Musikanten von Nina und Mike aus den 70er-Jahren, ebenso die flotten Rhythmen der Gospel-Songs „Swing low“ und „Battle of Jericho“ - da ließen sich alle Gäste mitreißen und klatschten und sangen mit. Sogar die Tanzfläche stürmten am Ende zwei Paare: bei der Zugabe von Lynn Andersons Song Rose Garden.

Von Lotte Schüler

Quelle: HNA

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