Oldtimer beeindruckten bei Rallye des Automobilsportclubs Melsungen

Ostheim. Knatternde Motoren, alte Karossen und strahlender Sonnenschein haben am Samstag hunderte Motorsportfreunde nach Ostheim gelockt. Dort startete unter dem Motto „Auf nach Melsungen“ zum zwölften Mal die Historic-Rallye des Automobilsportclubs (ASC) Melsungen.

„Das ist die erste Auto-Rallye in der Region dieses Jahr“, sagte der Pressesprecher der Rallye, Manfred Eifert. Dabei gingen in diesem Jahr so viele Autos an den Start wie noch nie. „Wir haben 90 Starter, sonst sind es nur um die 60“, erklärte er. Weit über 20 davon sind in diesem Jahr in Oldtimern und Youngtimern - Liebhaberfahrzeuge, die über 20 Jahre alt sind - bei der Historic-Rallye angetreten.

Alte Porsche, Volkswagen, Opel, Mitsubishi und Mercedes sowie Fiat-, BMW-, Ford- und Renault-Modelle brachten die Herzen der Automobilfreunde auf dem ADAC-Gelände in Ostheim zum Höherschlagen. Auch ein Trabant ging bei der Historic-Rallye an den Start.

Die Holländer Johann Löwik und Gert Visser waren mit einem für Motorsportfreunde ganz besonderen Schatz nach Ostheim gekommen: Einem 1967er Rover. „Das ist eine Replik von einem Wagen, der 1965 bei der Rallye Monte Carlo den dritten Platz geholt hat“, sagt Visser.

Auf einer Gesamtstrecke von 105 Kilometer starteten die Teams der Historic-Rallye bei sechs Wertungspunkten. Dabei mussten die Fahrer eine Sollzeit möglichst genau einhalten. Es ging also nicht um Schnelligkeit, sondern darum, die vorgegebene Zeit möglichst genau einzuhalten, erklärte Eifert. „Im Durchschnitt fahren die Wagen um die 50 Stundenkilometer“, schätzte er.

„Es ist schön, das Auto der Bestimmung nach einzusetzen, ohne ihm zu schaden“, sagte Kirsten Stecken, während ihr Mann Axel Stecken noch das Steinschutzgitter an den Scheinwerfern ihres alten Mercedes Benz 300 SE befestigte. „Das sind echte Raritäten“, meinte Stecken, der mit seiner Frau aus Düsseldorf angereist ist.

Zum siebten Mal dabei waren Klaus Pauquet und Rolf Blaschke, Organistatorischer Leiter des Historic-Rallye-Cup. Besonders vorbereitet hatten sich die beiden nicht. Die Hauptsache: „Das Baby muss fit sein“, sagt Blaschke und deutete auf einen älteren blauen Opel Kadett.

Für die Sicherheit an der Strecke sorgten das Rote Kreuz und die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Malsfeld. „Das ist wirklich sehr spannend für mich“, sagte der Ostheimer Wehrführer Christian Hartung, der an der Einfahrt zum ADAC-Gelände für einen reibungslosen Ablauf sorgte. (yvc)

Quelle: HNA

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