Neuer Bodenbelag und neues Lagersystem

OP-Saal in der Kreisklinik Wolfhagen ist drei Wochen lang geschlossen 

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Kreisklinik Wolfhagen

Wolfhagen. Der Operationsbereich der Kreisklinik Wolfhagen wird zum Jahresende saniert. Für Patienten hat das einige Auswirkungen. 

Wegen der Sanierungsarbeiten bleibt dieser Bereich vom 13. Dezember bis zum 1. Januar aus hygienischen Gründen geschlossen, wie die Gesundheit Nordhessen jetzt mitteilt. Die Rettungsleitstelle wird informiert. Notfälle werden während dieser Zeit in nächstgelegene Krankenhäuser gebracht. Im Notfall würden Krankenhäuser in Bad Arolsen und Volkmarsen als nächstgelegene Kliniken angefahren.

Die chirurgische Ambulanz und die zentrale Notaufnahme sind von der Sanierung nicht betroffen. Die chirurgische Grundversorgung ist gesichert. Planbare Operationen werden für den Zeitraum vor oder nach der Sanierung terminiert.

„Wir haben auch einen Teilbetrieb in Erwägung gezogen, uns aber in enger Abstimmung mit einem Hygienearzt dazu entschieden, die Arbeiten en bloc ausführen zu lassen. Nur auf diese Weise können wir die höchste Patientensicherheit gewährleisten“, sagt Kreiskliniken-Geschäftsführer Dr. Günter Peters den Grund für die Schließung während der Sanierung. Der Operationsbereich soll einen neuen Bodenbelag und ein neues Lagerhaltungssystem erhalten. Dabei könne es zu erheblichen Verschmutzungen kommen. Zum Jahreswechsel findet die komplette Reinigung und Desinfektion aller Räume im Operationsbereich statt, sodass zum 2. Januar der OP-Betrieb wieder aufgenommen werden kann.

„Um weiterhin auf dem hohen hygienischen Niveau Operationen durchführen zu können, sind diese Renovierungsmaßnahmen unerlässlich. In erster Linie dienen diese Umbauarbeiten der Sicherheit unserer Patienten“, sagt Dr. Peters.

73 000 stationäre Patienten im Jahr

Zur Gesundheit Nordhessen (GNH) gehören vier Krankenhäuser, Einrichtungen der ambulanten medizinischen Versorgung und Rehabilitation sowie Seniorenwohnanlagen mit ambulantem Pflegedienst. Die Krankenhäuser versorgen jährlich knapp 73 000 stationäre Patienten. Mittelpunkt der GNH ist das Klinikum Kassel als größtes kommunales Krankenhaus Hessens, im Umland stellen die Krankenhäuser in Bad Arolsen, Hofgeismar und Wolfhagen eine wohnortnahe Versorgung sicher. Mit knapp 4 800 Mitarbeitern und über 390 Ausbildungsplätzen gehört die GNH zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben der Region.

Quelle: HNA

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