Osterbachschule Homberg gestaltet Schulhof um und sucht Helfer

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Sie haben große Pläne für den Hof der Osterbachschule: Die Lehrerinnen von links Andrea Horn-Eckhardt, Silja Melch und Iris Ebner.

Homberg. Wenn die Schüler der Osterbachschule demnächst in die Pause gehen und auf den Schulhof rennen, werden sie in eine abenteuerliche Welt mit Kletterbäumen, Baumhäusern und Seillandschaften eintauchen. Der erste Bauabschnitt der Umgestaltung des Pausenhofs soll im Spätsommer beginnen.

Das ist aber nur ein Teil: Das Projekt ist groß und soll mehrere Jahre dauern.

Ganz billig wird es auch nicht, die Sanierung des ersten, 250 Quadratmeter großen Teils wird 30.000 Euro kosten. Insgesamt sind es 2300 Quadratmeter, die nach und nach umgebaut werden sollen. „Das Projekt ist groß, aber auch ganz toll“, sagte Lehrerin Iris Ebner von der Planungsgruppe der Schule. Sie setzt sich mit Andrea Horn-Eckhardt, Silja Melch und Gisela Reeh für den Umbau ein.

Drei geteerte Höfe mit dem Charme der siebziger Jahre bilden zurzeit den Pausenhof. Die Hänge waren teils mit Bäumen und Büschen bewachsen, die gefällt werden mussten, weil die Wurzeln den Asphalt aufwarfen. „Dort gibt es immer noch viele Stolperstellen“, sagte Ebner. Zwischen den Höfen stehen einzelne Schaukeln und Rutschen, die zum Teil auch in das neue Konzept integriert werden sollen. Und das hat es in sich: Die Gruppe hat den renommierten Landschaftsgestalter Markus Strüver engagiert, der schon viele Plätze und Schulhöfe saniert hat. „Er hat viele kleine Oasen in seinem Plan geschaffen und eine wahre Wunderlandschaft konzipiert“, sagte Silja Melch.

Die neuen Spielgeräte sind voller Phantasie und werden nur aus robustem Holz hergestellt. „Strüver schaut sich an, wie Kinder spielen und plant danach“, sagte Andrea Horn-Eckhardt. Die geraden Kanten auf dem Hof werden aufgebrochen und es entsteht ein völlig neues Gelände. Alles richte sich nach den Vorgaben für die Sicherheit und werde auch vom TÜV abgenommen. Das Gelände sei ideal mit seinem abschüssigen Aufbau, befand der Spezialist Strüver. Alter Baumbestand bleibt und wird integriert. Verschwinden soll demnächst die erste der Asphaltflächen. Der Landkreis übernimmt das. Bitte um Spenden Das Vorhaben soll zum großen Teil selbst finanziert werden. Deshalb bitten die Lehrerinnen um die Mithilfe der Eltern. Da gehe es nicht nur um Spenden und Sachleistungen, sondern auch ums Anpacken beim Bau. „Alle können helfen“, meinen die Frauen. Deshalb hatten sie auch zu einem großen Informationsabend geladen, an dem das Projekt vorgestellt wurde. „34 Familien haben sich schon bereit erklärt“, sagte Iris Ebner. (zty)

Spendenkonto:

Kinderfreundlicher Osterbach, Kreissparkasse Schwalm-Eder: BLZ 520 521 54, Kto: 222 000 747, Stichwort: Spiel- und Bewegungslandschaft, Kontakt und Information: Osterbachschule Tel. 0 56 81/ 2326.

Infos zu Natur und Abenteuerschule Odenwald: www.natur-und-abenteuer.de

Quelle: HNA

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