Auch viele junge Leute halfen beim Umwelttag in und um Melgershausen mit

Sie packten für ihr Dorf an

Martin Löwer, Vorsitzender Matthias Icke, Iris Icke, Ortsvorsteher Markus Steinbach, Sophia Albert, Sophia Döring, Tim Schäfer, Kira Pfeiffer, Regina Steinbach, Julia Steinbach, Andreas Lumm und Christopher Pollmer. Foto: Wenderoth

Melgershausen. Der Verein zur Heimat- und Brauchtumspflege in Melgershausen hatte zum einem Umwelttag aufgerufen – aus logistischen Gründen allerdings erst eine Woche später als die anderen Felsberger Stadtteile. Der benötigte Mutterboden stand nicht eher zur Verfügung.

18 überwiegend junge Leute aus dem Stadtteil trafen sich bereits am Vormittag auf Icken Hof. Vorsitzender Matthias Icke und Ortsvorsteher Markus Steinbach hatten verschiedene Projekte ausgesucht, die in diesem Jahr angegangen werden sollten.

Nicht nur Straßenränder und Naherholungsgebiete, wie die Sitzgruppe Philipps Ruh sowie das Bucheneck standen auf dem Plan, besonders Augenmerk legten die Melgershäuser auch auf die Pflege und Verschönerung des Friedhofes. Zwei Kubikmeter Muttererde hatte die Stadtverwaltung angefahren. Die jungen Leute verteilen sie auf die durch Grabeinebnungen entstandenen Vertiefungen zwischen den noch gepflegten Gräbern. Auch an anderen Stellen wurde kräftig gearbeitet. Ein ganzer Gummiwagen voll Müll wurde in der Feldgemarkung eingesammelt, darunter sogar eine komplette Stereoanlage, die am Waldrand entsorgt worden war.

Insgesamt waren die Verantwortlichen zufrieden mit der Aktion. Wie Matthias Icke sagte, hätte er sich gewünscht, dass noch mehr Leute teilgenommen hätten, dann hätte man die Arbeiten auf andere Bereiche ausdehnen können. Dies soll nun bei der schon geplanten nächsten Umweltaktion geschehen. (zot)

Quelle: HNA

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