Auch in diesem Jahr beschenken die Regenbogenkinder arme Kinder in Osteuropa

Pakete, die Freude bringen

Teilen und an andere denken: Auch in diesem Jahr haben die Oberlistinger Regenbogenkinder für arme Kinder in Moldawien Pakete der Freude gepackt. Foto:  Michl

Oberlistingen. Die Kinder der Kindertagesstätte (Kita) Regenbogen im Breunaer Ortsteil Oberlistingen haben schon längst ihren Wunschzettel für das Weihnachtsfest geschrieben. Jetzt warten sie mit großer Spannung darauf, welche ihrer Wünsche das Christkind am Heiligen Abend erfüllen wird. Für die Kinder ist es eine Selbstverständlichkeit, Weihnachten beschenkt zu werden.

Sie wissen aber auch, dass es viele Kinder in Osteuropa gibt, für die unter dem Weihnachtsbaum keine Geschenke oder ein paar Süßigkeiten liegen, weil nämlich ihre Familien in bitterer Armut leben. Deshalb haben sich die Listinger Regenbogenkinder mit ihren Eltern auch in diesem Jahr entschlossen, für Kinder in Moldawien Päckchen der Freude zu packen.

Die Präsente werden über das christlich-überkonfessionelle Hilfswerk Ora Internation mit Sitz in Korbach an die in Armut lebenden Mädchen und Jungen in Moldawien, das als eines der ärmsten Länder Europas gilt, geliefert werden.

Lieblingsplüschtier

In einem Stuhlkreis aller Regenbogenkinder wurde beraten und beschlossen, was in das Paket der Freude in der Größe eines Schuhkartons gepackt werden soll. Die Kita-Mädchen und Jungens orientierten sich dabei an den Vorschlägen von Ora International: Hygieneartikel, Mal-, Bastel- und Schulmaterial, gut erhaltene und wärmende Kleidung, Spielzeug, Süßigkeiten sowie haltbare Lebensmittel.

Für die kleine Nora stand sofort fest, dass sie in ihr kleines Paket der Freude ihr erst kürzlich erhaltenes Lieblingsplüschtier, eine Giraffe, packen wird. „Ich habe so viele Spielsachen und die Empfängerin vielleicht gar keines.“

Geld gesammelt

Kita-Leiterin Christa Rüddenklau: „Wir haben mit den Regenbogenkindern in Vorbereitung auf den Sankt Martinstag den Sinn dieses Gedenktages, nämlich Teilen, an andere denken, ausführlich thematisiert.“ Und da entschloss man sich, neben den Kindern in Moldawien auch Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft zu helfen.“ Für das Projekt Licht für Leben für Miriam von Rüden (wir berichteten) sammelten die Regenbogenkinder in ihren Familien und Bekanntenkreis spontan 100 Euro.

Nachdem die Pakete der Freude ihre Reise nach Moldawien angetreten haben, warten die Listinger Kinder in den nächsten Wochen auf eine Antwort. Denn die kleinen Empfänger revanchieren mit einem Dankschreiben sowie einem Foto von sich. (zih)

Quelle: HNA

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