Melsunger Bluthochdruckpatient beunruhigt über lange Leitung zu ärztlicher Hilfe

Panik in der Warteschleife

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Krank: Rolf Brämer nimmt täglich 14 Tabletten und ruft oft auch am Wochenende den ärztlichen Bereitschaftsdienst an.

Schwalm-Eder. Wenn das Herz aus dem Rhythmus gerät, können Minuten über Leben und Tod entscheiden. Da muss der Arzt schnell da sein, findet Rolf Brämer.

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Der Melsunger schluckt täglich 14 Tabletten – und fühlte sich in den vergangenen Monaten mehrmals sehr verlassen beim Ruf nach medizinischer Hilfe. Er landete bereits mehrmals bei den Helfern in der Leitstelle des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Frankfurt.

Damit war er nicht zufrieden. Erst habe er dort seine Daten und Beschwerden angeben müssen, dann erneut beim Rückruf des Arztes. Der aber habe sich einmal erst nach 20 Minuten gemeldet. Und schon vorher habe er in der Warteschleife gesteckt, berichtet Brämer. Alles zusammmen sei im schlechtesten Fall locker eine halbe Stunde bis zum ersten – telefonischen – Kontakt mit dem Arzt verstrichen.

Einmal habe er von diesem dann sogar zur Antwort bekommen: „Nehmen Sie die doppelte Menge Tabletten und legen Sie sich ruhig hin.“ Dieses Verfahren macht dem 60-Jährigen Angst. „Ich hatte 220 zu 130 Blutdruck.“

Quelle: HNA

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