Melsunger diskutierten über Umgestaltung der Fuldapromenade

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Um diesen Bereich geht es: Das Ufer links und rechts der Fulda soll umgestaltet werden. Doch auch für den Bereich westlich der Sandstraße gibt es Ideen. Foto: Stadt Melsungen/privat

Melsungen. Eine Treppe zum Wasser, ein großer Spielplatz oder gar ein Strand - zur Umgestaltung der Fuldapromenade haben die Melsunger am Montagabend viele Vorschläge gemacht. Dabei zeigte sich auch, dass es im Kern um eine Frage geht, die für die ganze Innenstadt wichtig ist: Was passiert mit den Parkplätzen am Sand?

Knapp 100 Melsunger waren in die Stadthalle gekommen, um dort über die Umgestaltung des Fuldaufers zu sprechen. Dabei geht es um den Bereich zwischen Bartenwetzer- und Schlossbrücke. Diskussionsgrundlage waren die Entwürfe, die drei Planungsbüros 2002 gemacht hatten. Die reichen von kleinen Verschönerungen bis zur kompletten Umgestaltung des Geländes.

Ähnlich vielseitig waren auch die Ideen der Melsunger: Sie schlugen unter anderem einen Ausbau der Spielmöglichkeiten auf dem Gelände vor, Bootsanlegestellen, Treppenstufen zur Fulda hinab, ein kleines Amphitheater und gastronomische Angebote. Der Wunsch nach einem Sandstrand erntete sogar Beifall - auch wenn die Zuhörer bezweifelten, dass er umsetzbar ist: „Bei einem Hochwasser ist der Strand doch ganz schnell in Guxhagen.“

In fast allen Beiträgen ging es auch um den Parkplatz. Der solle schöner oder nach Norden verlagert werden, so die Ideen. Dagegen positionierten sich allerdings Melsunger Geschäftsleute: „Ohne die Parkplätze am Sand sind die Geschäfte in der Stadt nicht lebensfähig“, sagte Thomas Vockeroth. Kunden versuchten, möglichst dicht an die Geschäfte heranzukommen. (gör)

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Quelle: HNA

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