Parlaments-Chefin: "Geplänkel und Zeitverschwendung"

Willingshausen. Die von der SPD-Fraktion im Willingshäuser Parlament geforderte Sondersitzung wird es nicht geben. Mit der Forderung wollte die Fraktion erreichen, dass der im November abgelehnte Haushalt in überarbeiteter Form vorgelegt wird.

Doch daraus wird nichts. Dazu, so Parlamentschefin Helga Christ auf Anfrage der HNA, habe sie sich nach Rücksprache mit Bürgermeister Heinrich Vesper entschieden.

Vesper habe ihr erklärt, vor Ende Februar oder Anfang März lägen keine neuen Haushaltszahlen vor. Und weil es keine neuen Erkenntnisse gebe, sehe sie keine Notwendigkeit, eine Sitzung einzuberufen. Denn das „führt nur zu Geplänkel und ist Zeitverschwendung“, sagt die Parlamentschefin.

Als Begründung für die Verzögerung habe ihr der Bürgermeister erklärt, in der Verwaltung seien aufgrund von Krankheit und Urlaub personelle Engpässe aufgetreten. Dazu lägen zahlreiche neue Zahlen vor, die noch in den neuen Haushalt eingearbeitet werden müssten. Und das ziehe sich in die Länge.

Bürgermeister Vesper hatte den Haushalt im Oktober vergangenen Jahres vorgelegt. In der November-Sitzung wurde das Zahlenwerk abgelehnt.

Daraufhin hatte man sich dahingehend verständigt, dass die Wünsche der Fraktionen bis Weihnachten im Rathaus eingereicht werden sollten, um sie in in den Haushalt einzuarbeiten. Der sollte dann in der Januar-Sitzung vorgestellt werden. Doch als dies nicht geschah, stellte die SPD Antrag auf eine Sondersitzung.

Nun rechnete die scheidende Parlamentschefin Helga Christ damit, dass der Etat nicht vor Mai verabschiedet wird. (ras)

Quelle: HNA

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