Musikschüler aus Fresnes und Schwalm-Eder gaben Konzerte

Partnerschaft in Noten

Instrumentale Leckerbissen: Musiker aus Fresnes und der Musikschule Schwalm-Eder beim gemeinsamen Konzert auf dem Homberger Marktplatz. Foto: Ehl-von Unwerth

HOMBERG. Musik verbindet: Dass diese Worte keine leeren Hülsen sind, bewies eine besondere musikalische Kooperation am Samstag in der Kreisstadt. Beteiligt waren junge Musiker aus Hombergs französischer Partnerstadt Fresnes sowie der Musikschule Schwalm-Eder. Bei zwei öffentlichen Auftritten gaben sie gemeinsam den Ton an.

Unter dem Motto „French Connection“ standen Jazz und Swing bei einem musikalischen Intermezzo auf dem Homberger Marktplatz“ im Mittelpunkt. Mit dynamischen Klängen aus Saxophon, Trompete, E-Gitarre, Bass, Schlagzeug und Klavier begeisterten neun französische Nachwuchsmusiker das Publikum. Besonders deren erfrischend-kreative, durch jugendliche Unbeirrbarkeit gekennzeichnete Spielfreude übte eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus.

Das galt auch für den Beitrag des Jazztrios der Musikschule Schwalm-Eder mit Werner Kiefer am Saxophon, Martin Bickel am Klavier und Philipp Wipfler am Kontrabass. In ihrem routiniert-stimmigen Zusammenspiel entfaltete sich eine mitreißende Jazz-Botschaft.

Mit südamerikanischen Klängen komplettierte das Klarinettenensemble der Musikschule Schwalm-Eder die Freiluft-Darbietung. Luisa Krug, Leonie Macht, Anna Marlen Kersting und Franziska Baritz entlockten ihren Blechblasinstrumenten einen swingenden Rhythmus.

Ausschließlich klassische Töne standen hingegen beim abendlichen Konzert in der Stadtkirche auf dem Programm. Mit Kompositionen von Bach, Vivaldi, Boccherini, Bartok und Saint-Saens deckten Streicher, Holz- und Blechbläser sowie Zupf- und Tastenkünstler musikalische Epochen von Barock bis hin zur Moderne ab.

Von Sigrid Ehl-von Unwerth

Quelle: HNA

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