Die Niederbeisheismer feierten ein Fest für die Renovierung ihres Schwimmbades

Party für den Beckenrand

Ein Fest für das Schwimmbad: Mit dabei waren von links Ramona Euler, Annika Schomberg, Heiko Lies, Carola Schmidt, Ortsvorsteher Jörg Vollbrecht und Christine Schirmer. Sie brieten Würstchen für die Gäste. Foto: Thiery

Niederbeisheim. Wenn alles gut geht, können die Niederbeisheimer bald von einem neuen Beckenrand in ihr Schwimmbad hüpfen. Dafür sammelten sie am vergangenen Wochenende bei einem Fest Geld ein. Sie bewirteten ihre Gäste mit Bratwurst und Getränken, verkauften Lose für die Tombola und boten Kuchen an. Der gesamte Erlös kommt dem neuen Beckenrand am Schwimmbad zugute.

Das Bad wird in diesem Jahr Jahr 40 Jahre alt, Renovierungen sind dringend nötig. Wegen der knappen Kassen der Gemeinde sammeln die Niederbeisheimer das erforderliche Geld nun selbst. Die Renovierungen werden etwa 30 000 Euro kosten. Eigens dafür haben Ortsbeirat und Vereine zu Patenschaften und Spenden aufgerufen und dabei im vergangenen Jahr 7000 Euro zusammen bekommen.

Wenn es nach Ortsvorsteher Jörg Vollbrecht geht, soll noch dieses Jahr renoviert werden. Er rechnet mit einer Bauzeit von zwei Wochen. Am liebsten wäre es ihm, wenn alles noch vor der Saison über die Bühne gehen könnte. Das wird knapp, denn am 15. Mai soll das Schwimmbad wieder geöffnet werden.

„Mit dem Fest ist nun aber der größte Batzen geschafft“, sagte Vollbrecht am Sonntag. Da hatte er das Geld noch nicht gezählt, aber er rechnet mit etwa 12 000 Euro, die dann auf der Habenseite stehen.

Wunsch der Niederbeisheimer ist es, dass die Gemeinde doch noch einen Teil der Renovierung übernimmt. „Da ist aber noch nichts entschieden“, sagte 1. Beigeordneter Jürgen Roth. Der Haushalt 2011 liege noch nicht vor. Er soll voraussichtlich im Mai eingebracht werden. Schon in dieser Saison können die Niederbeisheimer auf jeden Fall die Platten im Eingangsbereich betreten, ohne dabei zu stolpern. Die Fläche wurde 2010 aufgenommen und wieder neu verlegt, um Unebenheiten auszugleichen.

Von Christine Thiery

Quelle: HNA

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