Partybus und Mähroboter

36 Aussteller bei Gewerbeschau in Remsfeld

So transportiert man Behinderte: Martina Sandrock-Höhle und Fabian Feldmann. Foto: Thiery

Remsfeld. Es war eine bunte Mischung, die Birgit Naumann und Michael Wille von der Knüll Touristik auf die Beine gestellt hatten: Die beiden hatten für Sonntag die Gewerbeschau in Remsfeld organisiert, an der 36 Aussteller teilnahmen - mit viel Erfolg.

Das Gelände rund um Butenas, Wille-Sauna, das Hotel Linden und der Hess GmbH war am Sonntag bei Sonnenschein gut gefüllt. Die Knüllwälder nutzten die Gewerbeschau nicht nur, um sich übers örtliche Gewerbe zu informieren, sondern auch als Treffpunkt, der viel Abwechslung bot. Die Kinder tollten auf der Hüpfburg, Besucher schlenderten zwischen ausgestellten Autos und griffen am Kuchenbuffet zu. Die Feuerwehr zeigte ihr Können und Wissen bei einem simulierten Unfall: Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Dr. Ulrich Laabs moderierte Rettungsaktionen, die für die Zuschauer spektakulär waren, für die Feuerwehrleute aber zur Routine gehören.

Die Kinder aus dem Kindergarten Knüllwichtel sangen, es gab eine Hip-Hop-Vorstellung des TSV 05 Remsfeld, die Knüllwald-Musikanten spielten auf. Erstmals war auch die Verkehrswacht mit einem Fahrrad-Parcours und einem Fahrrad-Simulator dabei.

Aussteller Lothar Beisheim, der Fenster und Türen verkaufte, freute sich über den guten Zuspruch: „Je mehr Leute, desto besser die Kontakte.“ Auch Gartengerätehändler Volker Schneider (Firma Pfalzgraf) und Optiker Peter Bork vom ansässigen Brillengeschäft berichteten über gute Geschäfte.

Schneider stellte zwei Mähroboter vor, die eine Rasenfläche abmähten. Gute Nachfrage hatte auch der Partybus: Olaf Mietzner hatte in den umgebauten Omnibus eingeladen, er erzählte, dass das Gefährt oft für Junggesellenabschiede gebucht werde.

Einige der Homberger Stamm-Aussteller hatten wegen des dort anstehenden Stadtfestes abgesagt. „Das merken wir schon“, sagte Birgit Naumann. Die Knüll-Touristik zählt 60 Mitglieder, darunter Händler, Gastronomen, Privatpersonen und auch Homberger Betriebe. Es werde auch immer wieder diskutiert, wie der traditionell besucherarme Samstag belebt werden könne. „Der Samstag ist ein Haus- und Hoftag, da kommen nur wenige Besucher“, sagte Birgit Naumann.

In zwei Jahren werde es wieder eine Gewerbeschau geben - das wird dann die bereits zehnte Auflage sein.

Quelle: HNA

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