Das passt in die Zuckertüte

Wolfhager Land. Charlotte Bartel ist überzeugt: Die Schule wird super. Hier will die sechsjährige Wolfhagerin lesen und schreiben lernen und in den Pausen ganz viel Spaß mit ihren Freundinnen haben.

Die künftige Erstklässlerin hat auch was den Inhalt ihrer Zuckertüte betrifft klare Vorstellungen: „Ein bißchen Schnucke, Filly-Pferdchen und ein Farbkasten.“

Eine solche Mischung empfiehlt auch das Gesundheitsamt der Region Kassel. Damit die Schule nicht mit Bauchschmerzen vom vielen Naschen beginnt, erhalten Eltern hier Tipps für eine zuckerfreie Schultüte. Dr. Karin Müller vom Gesundheitsamt: In der Schultüte sollten nicht nur Süßigkeiten Platz haben, sondern schönere Dinge, die länger an den Einschulungstag erinnern wie Buntstifte, Radiergummi, Spitzer und Federmäppchen.

Bewegung in der Pause

„Spaß für die Pause bringen Straßenkreide, ein Springseil, ein Softball oder eine Frisbee-Scheibe aus Stoff, damit kann das lange Sitzen in den Schulstunden mit Bewegung ausgeglichen werden“, sagt Müller. Ein Kartenspiel oder andere Gesellschaftsspiele könnten auch lange nach der Einschulung mit den neuen Freunden in der Klasse gespielt werden. Vielleicht sei auch ein neuer Zahnputzbecher mit neuer Zahnbürste für das Schulkind nötig und könne das Kleinkindermotiv des alten Bechers ablösen. Ein eigener Wecker oder ein Behälter fürs Schulfrühstück passe gut in die Schultüte.

In Vorbereitung auf die nicht mehr so weit entfernten dunkleren Herbst- und Wintertage seien schöne Reflektoren in lustigen Motiven und Farben eine gute Ergänzung für einen sicheren Schulweg. Und sicher sei in der Schultüte dann auch noch Platz für einige Süßigkeiten.

Eine Liste mit zahnfreundlichen Süßigkeiten, die keine Karies verursachen, gibt es auf der Internetseite des Gesundheitsamtes unter www.gesundheitsamt-kassel.de.

Quelle: HNA

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