Datenschutzbeauftragter: Forderungen erfüllt

Asklepios-Krankenhaus: Patientenakten jetzt sicher untergebracht

+
Asklepios-Krankenhaus: Patientenakten sicher untergebracht

Homberg. Die zahlreichen Patientenakten, die im früheren Homberger Asklepios-Krankenhaus nicht ordnungsgemäß untergebracht waren (wir berichteten), sind mittlerweile ausreichend gesichert worden. Das teilte am Dienstag der Hessische Datenschutzbeauftragte Dr. Michael Ronellenfitsch mit.

Lesen Sie auch:

-Heinz Rohde zur Sicherheit am ehemaligen Klinikum

-Frau fand Krankenakte auf Wiese neben Klinik

-Krankenhausbetreiber bestreitet, dass Gebäude zugänglich gewesen sei

Mitarbeiter des Datenschutzbeauftragten hatten Ende April nach den ersten Informationen vor Ort zahlreiche Mängel dokumentiert. Die medizinischen Unterlagen etwa (Akten, Röntgenbilder) wurden teils in unverschlossenen Schränken aufbewahrt.

Als Sofortmaßnahme hatte der Datenschutzbeauftragte vorgeschlagen, die zusammengetragenen Akten, Festplatten und Röntgenbilder in Archivräume im leer stehenden Gebäude zu bringen, die Türen und Fenster dieser Räume besonders zu sichern und ältere Akten ordnungsgemäß zu vernichten. Zudem hat er die Erstellung eines Gesamtkonzepts gefordert.

Eine erneute Überprüfung in der früheren Klinik am 5. Mai habe ergeben, dass alle geforderten Sofortmaßnahmen umgesetzt worden seien, schreibt Ronellenfitsch.

Ein etwaiger Verdacht, dass es in den anderen Krankenhäusern der Asklepios-Schwalm-Eder-Kliniken ebensolche Mängel gebe, habe sich nicht erhärtet. Dies hätten Mitarbeiter des Datenschutzbeauftragten in der Schwalmstädter Klinik festgestellt. (ula)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare