Mobile Alten- und Krankenpflege seit 20 Jahren in Volkmarsen – Büro in Wolfhagen

Das Patientenwohl im Blick

20 Jahre in Volkmarsen: Die Mobile Alten- und Krankenpflege, hier Bianca Weber, Assistentin der Geschäftsleitung. Foto:  Wüllner

Volkmarsen/Wolfhagen. Seit 20 Jahren gibt es die Mobile Alten- und Krankenpflege in Volkmarsen. Mittlerweile sind 50 Mitarbeiter dort beschäftigt, zu Beginn waren es drei Mitarbeiter. Seit dem 1. Dezember ist das Büro am Steinweg 38. „Das ist schön zentral und direkt beim Rathaus“, freut sich Bianca Weber, Assistentin der Geschäfsleitung.

Die Gründung des Vereins erfolgte durch Jürgen Heidenreich, Matthias Kunold und Heike Müller im Jahr 1991. 1997 gründeten Jürgen Heidenreich, Gerhard Dittmann und Joachim Mähl eine GmbH. Die Anfänge lagen an der Hahnenburg in Volkmarsen. Dort, wo ehemals die Metzgerei Kollmann eine Filiale hatte, wurde ein Büro eingerichtet.

Die Nachfrage nach mobiler Pflege war groß, immer mehr Mitarbeiter wurde benötigt. Ein Umzug in den Steinweg lag an. Dort, wo es mal Pommes und Currywurst bei Müllers gab, dorthin zog das Team.

In den vergangenen zwanzig Jahren gab es beim Pflegedienst einige Änderungen, erklärte Bianca Weber. „Für Pflegedienste sind seit Beginn der Pflegeversicherung stramme Zeiten eingekehrt. Die Qualität wird viel engmaschiger überprüft und das ist gut“, sagte Weber.

Mehr Bedarf

Auch gebe es immer mehr Pflegebedürftige. Durch den mobilen Pflegedienst können Patienten zu Hause bleiben. Das wollen auch viele, besonders die Angehörigen. So, wie es früher mal in einer Großfamilie war, in der gepflegt wurde.

Die Mobile Alten- und Krankenpflege in Volkmarsen mit Büros in Bad Arolsen und Wolfhagen ist weiter auf Wachstum gestimmt. Auch die Anfänge der Intesivpflege lagen in Volkmarsen. Weil auch hier der Bedarf steigt, wurde eigens in Bad Arolsen die tip-GmbH (Team für Intensivpflege) gegründet. Sie ist auf die bis zu 24 Stunden Intensivpflege von teil- und vollbeatmungspflichtigen Patienten sowie Apallikern (Wachkoma-Patienten) spezialisiert. Der Qualitätsmaßstab liegt hier ebenfalls sehr hoch und wurde vom medizinischen Dienst der Krankenversicherung mit der Note 1 bewertet. Eine Beratungstelle sowie eine Intensivwohngemeinschaft gibt es auch in Kassel.

Das Betreuungsgebiet der Mobilen Pflege reicht von Berndorf bis Breune, von Vasbeck bis Landau, Diemelstadt, Wolfhagen, Zierenberg und Kohlgrund. Angeboten wird die Grundpflege, die häusliche Krankenpflege, die so genannte Verhinderungspflege – wenn ein Angehöriger verhindert ist, zusätzliche Betreuungsleistungen, Betreuung in speziellen Fällen individuell und Pflegeeinsätze (Beratungsbesuche). Alle Mitarbeiter in der Grundpflege haben eine Fachausbildung.

Kontakt: 0 56 93/ 66 00 und www.mobalt.de

Von Monika Wüllner

Quelle: HNA

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