Patrick Heidenreich und Band lockte am Freitagabend 350 Zuhörer in die Kulturhalle

Patrick Heidenreich lockte 350 Zuhörer in die Kulturhalle

Patrick Heidenreich

Ziegenhain. Die blaue Stunde war am Freitagabend schon lange vorbei, als sich die Kinder der blauen Gruppe des Kindergartens Regenbogen in der Ziegenhainer Kulturhalle trafen: Allesamt wollten sie ihn sehen - Patrick Heidenreich.

Erst kürzlich hatte der angehende Erzieher dort gearbeitet. Am Freitagabend jubelten die Knirpse dem Musiker bei seinem ersten großen Konzert in Ziegenhain zu. Doch nicht nur Kinder, auch viele andere Fans, Familienmitglieder und Wegbegleiter waren gekommen - insgesamt etwa 350.

Konzert von Patrick Heidenreich in Ziegenhain

Patrick Heidenreich war mehr als überwältigt von der Zuschauerschar. „Das ist der Wahnsinn“, rief der 21-Jährige den Gästen zu. Im Mittelpunkt stand klar der Gitarrensound. Das Spielen des Instruments hatte sich der Schwälmer einst selbst beigebracht. Seit seinem sechsten Lebensjahr macht Heidenreich Musik.

In Ziegenhain unterstützte ihn - wie schon zuvor bei einem Konzert in Marburg - seine Band: André Gonther Jan Heidenreich, Peter Meutner und Jonathan Fulda. Die Aufregung war dem Nachwuchsmusiker anzumerken. Doch mit jedem Coversong wirkte Heidenreich sicherer.

Vorbild ist Philipp Poisel

„New Age“, „Knockin on heavens door“ oder Titel von Milow oder seinem musikalischen Vorbild Philipp Poisel interpretierte er textsicher. Dem Publikum gefiel´s. Direkt vor der Bühne wurde eifrig mitgeklatscht, immer wieder stimmten Fans „Patrick,Patrick“-Sprechchöre an. Auf eingängige Kopien folgten Heidenreich-Originale. Songs, die allesamt aus der Feder des 21-Jährigen stammten. „Texte schreiben, das ist gar nicht so einfach“, gab er zu. In vier Monaten enstanden immerhin acht Songs, die demnächst auf seiner ersten CD erscheinen.

Die eigenen Titel sang Patrick Heidenreich allesamt in deutsch. Sie erzählten von der Liebe, vom Leben und vom Vertrauen in ihm nahestehende Menschen. Ruhige Nummern, unterlegt mit melodischem Gitarrenklang. Und auch wenn auf Anhieb nicht jeder Ton stimmte, so war das Publikum doch begeistert. Es belohnte den 21-Jährigen mit reichlich Applaus und kleinen Geschenken wie Plüschtieren oder selbst gemalten Bildern.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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