Förderverein der Altenburgschule gestaltete Schulhof für mehr Bewegung

In der Pause zu Rapunzel klettern

Spaß an der Kletterwand: Isla Lauer, Loona Rose und Fiona Mucke sind begeistert von dem neuen Spielgerät auf dem Schulhof der Altenburgschule. Zufrieden sind auch die Förderer und Initiatoren (Foto rechts oben) mit Künstler Martin Baumgart, Wolfgang König (RB Borken), Daniel Harling (KSK Schwalm-Eder), Marion Thiel-Sermann und Tanja Portmann vom Förderverein, Anke Müller (RB Borken), Mario Pullara und Schulleiterin Kirsten Pullara . Foto: Thiery

Bad Zwesten. Mit dem Rapunzel auf dem Schulhof haben die Kinder der Altenburgschule ihren Spaß: Das Spraybild ziert die neue Kletterwand. Und wenn sie daran hinauf kraxeln, ist es ein bisschen so, als würden sie wie im Märchen am Zopf der Jungfrau am Turm hoch klettern.

140 Griffe haben die Eltern der Schüler vom Förderverein in den vergangenen Tagen angebracht, erzählte Marion Thiel-Sermann vom Förderverein. Daran sollen sich die Kinder in den Pausen austoben.

Das Graffito stellte Martin Baumgart her. Er war selbst Schüler der Altenburgschule und lebt heute als Künstler in Hannover. Die neue Kletterwand bekam zusätzlich einen Fallschutz. Über die gesamte Hauslänge wurde ein Beet mit Holzhackschnitzeln ausgelegt, das die Kinder schützen soll, wenn sie mal abrutschen.

Der Fußfühlpfad hinter der Mensa, den die Eltern anlegten, ist elf Meter lang. Dort können die Kinder in neun Feldern, die mit Kies, Laub, Split, Erde oder Sand gefüllt sind, herumstapfen und beim Barfußgehen ihre Sinne prüfen. Daneben entstand eine Kräuterspirale. „Die Aktionen sollen die Kinder zu mehr Bewegung anregen und für Abwechslung sorgen“, sagte Schulleiterin Kirsten Pullara. Damit sei der Schulhof ein Stück naturnaher geworden, wie es sich Schüler und Eltern wünschten.

Spenden und Eigenhilfe

Die Aktionen wurden vom Förderverein der Schule organisiert, der sammelte auch die Spenden ein. Den größten Teil gab die VW Baunatal mit 2500 Euro. Dafür hatte sich Mario Pullara stark gemacht, der bei dem Unternehmen beschäftigt ist. Die Raiffeisenbank Borken spendete 1500 Euro, die Kreissparkasse Schwalm-Eder 200 Euro, weiterer Spender war die Firma Dirk Wickert. Die Eltern des Fördervereins legten die neuen Angebote in Eigenarbeit an.

Von Christine Thiery

Quelle: HNA

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