Hephata-Akademie bietet neue Ausbildung zum Altenpfleger an

Ausbildung: von links Natalie Cieslar und Veronika Wildemann zeigen den Schülern auch an einer Puppe, wie Pflege funktioniert. Foto: privat

Schwalmstadt. Die Hephata-Akademie für soziale Berufe bietet ab Oktober erstmals eine Klasse für eine verkürzte Altenpflegeausbildung für Alten- und Krankenpflegehelfer an. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Nähere Informationen dazu gibt es bei einem Informationsnachmittag der Akademie. Derzeit leben laut Bundesministerium für Bildung und Forschung 1,3 Millionen Menschen mit einer Demenz in Deutschland, diese Zahl wird nach Schätzungen noch steigen. Dem gegenüber steht ein zu erwartender Mangel an Alten- und Krankenpflegekräften: „In den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sind die Hälfte der Fachkräfte über 50 Jahre alt“, schätzen Natalia Cieslar und Veronika Wildemann, Leiterinnen des Fachbereiches Altenpflege an der Akademie. „Wir unterbreiten ein spezialisiertes Angebot, das nicht jede Altenpflegeschule hat“, sagt Veronika Wildemann. Dieses Angebot beinhaltet eine zweijährige Ausbildung zum staatlich anerkannten Altenpfleger speziell für Altenpflegehelfer sowie Krankenpflegehelfer.

Bislang absolvieren die Pflegehelfer eine einjährige Ausbildung, danach können sie in das zweite Jahr der dreijährigen Ausbildung der Altenpflege einsteigen. „Das ist aber nicht immer optimal. Die Hälfte der Absolventen steigt mit einem anderen Vorwissen ein“, so Natalia Cieslar.

Der Kurs startet am 1. Oktober 2013 und endet am 30. September 2015. Die Ausbildung ist schulgeldfrei. Die Absolventen müssen sich einen praktischen Ausbildungsbetrieb suchen. Die Ausbildung erfolgt in Blockunterricht, abwechselnd Theorie in der Akademie und Praxis im Ausbildungsbetrieb. (cls)

Quelle: HNA

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