Narren waren los in Beiseförth - Pflegenotstand in Malsfeld

Süß: Mila Herbst (18 Monate) mit Mama Natascha.

Beiseförth. Im Gasthaus „Zum Goldenen Löwen“ in Beiseförth hieß es am Samstag Fullewasser, Fullewasser, hoi, hoi, hoi. Alles stand im Zeichen der fünften Jahreszeit - des Karnevals. Eingeladen hatte die Feuerwehr Beiseförth, die am Abend ein aberwitziges und musikalisches Programm präsentierte.

Doch zuvor hatten am Nachmittag über 70 Kinder verkleidet als Feen, Prinzessinnen, Räuber, Indianer, Cowboys, Sheriffs und Zauberer den Saal in Kinderhand.

Um 20.11 Uhr ging dann das närrische Treiben für die Erwachsenen weiter. Ein voller Saal, ausgelassene gute Stimmung und Akteure, die fast pünktlich ihr Showprogramm mit dem Einmarsch der Feuerwehrgarde, der Begleitgarde in Form von vier Tanzmariechen und dem Dreigestirn starteten.

Die Begrüßung nahmen Gerd Fischer (erster Vorsitzender der Feuerwehr Beiseförth) und Ludger Pannebäcker, der später durch das Showprogramm führte, vor.

Trio: Kamen verkleidet Leya-Devona Feuerstake, Clara Fleischert und Nele Batte.

Die Prinzengarde der Blauen Funken Guxhagen tanzte eine professionelle Choreographie zur Musik des Starlight Express und die Jugendfeuerwehr legte eine flotte Sohle im Blaumann und Holzfällerhemd hin. Belehrt wurde das Publikum, was passiert, wenn man beim Arzt nicht zu Wort kommt und so musste sich Patientin Karin Hofmann bis auf die Unterwäsche ausziehen, wobei sie dem Arzt nur die bestellten Hühnereier vorbeibringen wollte. Doch der Arzt ließ seine Patientin nicht zu Wort kommen und sagte immer wieder „ziehen sie sich bitte aus“. Die Turnerriege zeigte unter Anleitung von Edgar Krippendorf seine bestechliche Beweglichkeit. Beim Sketch des Pfegenotstandes hoffte man nur, dass alles nur ein Sketch war, denn Klobürste, Toilettenpapier, Zahncreme und Spülwasser waren Mangelware und wurden schwesterlich geteilt unter den alten Seniorinnen.

Die Gruppe des Gummikavaliers kam beim Publikum besonders gut an und die Zugabe folgte prompt. Die Partner der Tänzer waren Gummipuppen die zu Rhythmen ihre Hüften schwangen. (ycg)

Bilder der Veranstaltung

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Quelle: HNA

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