Zum Fixpreis mit dem Taxi ins Stadion von Recife

Pitschnass neben Bierhoff: Gudensberger war beim Spiel USA-Deutschland dabei

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Ein freundlicher Teammanager: Jonas kam mit Oliver Bierhoff ins Gespräch und machte dieses Selfie-Foto. Fotos: Jonas Mand/nh

Recife/Gudensberg. Der Gudensberger Jonas Mand ist zurzeit als Fußball-Fan bei der Weltmeisterschaft in Brasilien unterwegs und berichtet für die HNA von seinen Eindrücken. Heute: Regenchaos in Recife beim Spiel USA-Deutschland am Donnerstag.

Heute liegt ein ereignisreicher Tag hinter mir: Bereits am frühen Morgen machten wir uns auf den Weg ins Stadion von Recife. Unser Hotel liegt etwa 50 Kilometer vom Stadion entfernt. Normalerweise sollte das mit dem Taxi in kurzer Zeit zu erreichen sein, aber es sollte alles anders kommen.

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Es regnete schon die ganze Nacht und es schüttete wie aus Eimern. Straßen waren mit Wasser überflutet und wir mussten auf dem Weg ins Stadion Umwege fahren.

Es fielen Busse aus, weshalb viele Fans auf ein Taxi zurückgreifen mussten. Zum Glück hatten wir unser Taxi am Vorabend zu einem festen Preis fix gebucht, denn durch dieses Regenchaos sahen die Taxifahrer ihr großes Geschäft und die Preise stiegen in die Höhe, hörte man von vielen Fans.

Der Taxifahrer fuhr uns zur Metrostation und von dort fuhren wir zum Stadion, das nur mit der Metro erreichbar ist. Zum Glück hatten wir genügend Zeit eingeplant.

Regenfluten: Die WM-Touristen hatten Mühe, das Stadion in Recife zu erreichen.

Am Stadion selbst wird einem deutlich, dass es nur für die WM konzipiert ist und die Infrastruktur nicht die Beste ist. Im Stadion waren in etwa gleich viele deutsche und amerikanische Fans vertreten. Leider war mein Platz im Unterrang hinter der Trainerbank der deutschen Mannschaft nicht überdacht. Trotz Regencapes war ich klatschnass.

In der Halbzeitpause begegnete ich dem deutschen Teammanager Oliver Bierhoff. Er war sehr freundlich und wir machten ein Erinnerungsfoto.

Alles in allem war es ein geglückter Tag. Wir fiebern jetzt dem Achtelfinale gegen Algerien in Porto Alegre entgegen.

Ich unterhielt mich mit vielen Brasilianern: Einige sind grundsätzlich gegen die WM, aber im Moment überwiege einfach die Freude am Fußball, hört man oft.

Quelle: HNA

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