Abiturienten der WFS erhalten sichtbare Unterstützung von Freunden und Familie

Plakate als Glücksbringer

Gestaltung des Schulgeländes einmal anders: Der Tunnel der Wilhelm-Filchner-Schule hat sich durch die etwa 100 Plakate von Familien und Freunden der Abiturienten verwandelt. Fotos: Ulbrich

Wolfhagen. Es hat sich inzwischen zu einem Brauch an der Wilhelm-Filchner-Schule entwickelt: In der heißen Phase der Prüfungen erhalten die Abiturienten durch liebevoll gestaltete Plakate von Familie und Freunden moralische Unterstützung.

Somit hat sich das Schulgelände der WFS momentan wieder in ein farbenfrohes Meer von verschiedenen Motiven und Sprüchen verwandelt.

Stella Degenhardt aus Nothfelden beispielsweise bekam ein Plakat von ihrer Familie und ihrem Freund gestaltet, dass deutlich macht, dass sie auch im Fach Musik vor einer Prüfung steht: Nicht piano, sondern forte steht dort geschrieben. Umrahmt von einem Notenschlüssel wird deutlich, welche Leidenschaft die 18-Jährige außer ihrem Hauptfach Physik und dem Leistungskurs Mathe noch hat.

Selbst Hund Pepper drücke die Daumen, sagt sie. Als sie das am Wochenende heimlich durch ihre Liebsten ausfgehängte Plakat am Montag entdeckte, sei sie schon „gerührt“ gewesen, sagt die 18-Jährige.

Im Bezug auf die heute beginnenden Prüfungen stellt Stella im Gegensatz zu den meisten Abiturienten wohl eine Ausnahme dar, denn sie sagt: „Ich habe ein recht entspanntes Gefühl.“ Grund dafür sei die gute Vorbereitung, nun warte sie „nur noch“ auf die anstehenden Prüfungen und hat ein gutes Gefühl.

Bilder der Plakate

Abitur an der Wilhelm-Filchner-Schule: Glückwünsche auf Plakaten

Dieses gute Gefühl teilt auch Oberstufenleiter Carsten Müller. Dass der Lehrer vor der Prüfungsphase relativ gelassen ist, ist nachvollziehbar. Doch der Grund für die gute Laune hängt ebenfalls mit den Plakaten zusammen: Die wurden nämlich – im Gegensatz zum vergangenen Jahr – diesmal rücksichtsvoll mit Seilen befestigt und schonen so das Gelände der WFS. Müller hofft, dass dies künftig auch so bleibt und drückt den Abiturienten die Daumen.

Von Nicolai Ulbrich

Quelle: HNA

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