Parlament stimmte mit knapper Mehrheit dem Ausbau des Mühlenstandortes zu

Platz für Gäste und Kunden

Künftig Treffpunkt: Mit dem Umbau der Willingshäuser Dorfmühle soll es dort künftig einen Dorfladen, eine Jausenstation und öffentliche Toiletten geben. Foto: privat

Willingshausen. Grünes Licht gab das Willingshäuser Parlament in seiner Sitzung am Donnerstagabend dem Projekt Kulturscheune Willingshausen. Mit einer knappen Mehrheit ( acht Ja-, sieben Nein-Stimmen und sechs Enthaltungen) befürworteten die Gemeindevertretung das Vorhaben des Mühleneigentümers Jörg Haafke.

Mit der Zustimmung des Parlaments fließen damit 68 000 Euro aus dem Fördertopf Stadtumbau West in die Modernisierung des Mühlenstandortes. Die Gemeinde steuert 20 500 Euro bei. Haafke rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von 133 000 Euro.

Grundlage für den Beschluss war ein abgespecktes Konzept. Noch vor einem Jahr sahen Haafkes Planungen Kosten in Höhe von 160 000 Euro. Möglich wurde der niedrigere Kostenansatz durch Streichungen im Konzept. Nicht mehr vorgesehen ist jetzt ein Ausstellungs- und Seminarraum im Obergeschoss des Gebäudes. Haafkes Planungen sehen nun vor, dass in der Scheune künftig Bioprodukte in einem Hofladen über den Tresen gehen. Gelagert werden die Waren in einem Kühlraum. Tagestouristen und Radwanderer sollen möglichst in der Jausenstation innerhalb des Scheunengebäudes Rast machen. Integriert werden zudem eine öffentliche Toilettenanlage und ein Backhaus. Haafke betonte, dass die Betreuung des Gebäudes und der Einrichtungen in privater Hand verbleiben und somit der Gemeinde keine Folgekosten entstehen.

Bereits seit vier Jahren beschäftigt sich die Gemeinde mit dem Projekt des Mühleneigentümers. Vor einem Jahr hatte das Parlament Haafke gefordert, neue Zahlen vorzulegen, bevor es zum endgültigen Beschluss kommen sollte.

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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