Übung für den Ernstfall

Plötzlich war es dunkel: Stromausfall im Ziegenhainer Gefängnis

Schwalmstadt. Ein Stromausfall im Ziegenhainer Gefängnis, auch die beiden Notstromaggregate der Anstalt funktionieren nicht mehr. Dieses Szenario trainierten Rettungskräfte aus Schwalmstadt am Mittwochabend.

Die Feuerwehren aus Ziegenhain und Treysa, das Technische Hilfswerk (THW) und die JVA-Feuerwehr kämpften zwei Stunden lang gegen die Dunkelheit.

„Wir machen diese Übungen zweimal im Jahr. Aber bei den vielen Arbeiten, die zurzeit wegen dem Umbau des Gefängnisses gemacht werden, ist ein Stromausfall gut möglich“, sagte Lothar Ditter, Sicherheitsdienstleiter der JVA Schwalmstadt, der das Beleuchtungskonzept für die Notfallübung zusammen mit THW und Feuerwehren im Vorfeld ausgearbeitet hatte.

53 Helfer trainierten mit 16 Einsatzfahrzeugen für den Notfall. Die Feuerwehren beleuchteten die Anstaltsmauern mit Flutlichtern. Das THW kümmerte sich um die Beleuchtung im Inneren. Die vier Fahrzeuge der THW-Helfer wurden in den Innenhof geleitet. Dort wurden zwei Helium-Beleuchtungsballons auf Stative geschraubt und der ganze Innenhof ausgeleuchtet.

„Unser Konzept wurde erfolgreich umgesetzt. Es hat alles super geklappt“, so Ditter hinterher. Er überwachte den reibungslosen Ablauf der Übung. Im innern koordinierte sein Kollegen Armin Köhler, Leiter der Betriebsfeuerwehr die Übung. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren wurde von dem Ziegenhainer Wehrführer Jan Pukat angeleitet.

Von Nina Nickoll

Quelle: HNA

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