CDU-Generalsekretär war am Wochenende im Schwalm-Eder-Kreis

Politik zum Frühstück: Peter Tauber sprach in Neukirchen

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Nach dem politischen Frühstück ging es noch auf einen Rundgang durch die Knüllstadt: Peter Tauber (mit Basecap) und Bundestagsabgeordneter Bernd Siebert.

Neukirchen. Eigentlich sollte er schon zum CDU-Neujahrsempfang kommen, nun fuhr er 50 Tage vor der Bundestagswahl im schwarz-rot-goldenen Minibus vor: Generalsekretär Dr. Peter Tauber sprach am frühen Samstagmorgen vor rund 70 Unionsfreunden in Neukirchen.

Eingeladen zu dem politischen Frühstück im Landhotel Combecher hatten der CDU-Kreisverband Schwalm-Eder und der CDU-Stadtverband Neukirchen. Nach kurzer Stärkung ging es dabei sogleich um die Herausforderungen Deutschlands, das nach zwölf Jahren unter Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht nur außenpolitisch gut dastehe, sondern auch innenpolitisch mit einer „bemerkenswerten Bilanz“ in die Wahlen gehe.

Peter Tauber

Das Ziel der Vollbeschäftigung steht für Tauber dabei ganz oben auf der Agenda, „dass jeder eine gute Ausbildung und danach einen Job hat, mit dem er gut leben kann, renten- und krankenversichert ist“. Deutschland müsse die Weichen stellen, damit die Wirtschaft zukunftsfähig ist. Ein Beispiel sei das automatische Fahren. „Trauen wir uns in Deutschland noch zu, neue Technologien zu entwickeln, oder überlassen wir das Anderen?“

Thema Familie: Die Frage nach einem zusätzlichen Kind dürfe keine Frage des Geldbeutels sein, Familien mit kleinen Kindern müssten finanziell mehr entlastet und die Betreuung in der Grundschulzeit verbessert werden. Ziel sei es, hier einen Rechtsanspruch für eine verlässliche Betreuung zu schaffen, „damit Familien es etwas kinderleichter haben“.

Termine wie diese in Hessen seien „fast wie Urlaub“, so Tauber (Gelnhausen), vor seiner Zeit in Berlin sechs Jahre lang Landesvorsitzender der Jungen Union.

Gedient in Schwarzenborn

Und zur Knüllregion habe er eine besondere Beziehung, so Tauber, der Schwarzenborn als seine „zweite Heimatgemeinde“ bezeichnete: „Hier habe ich bei den Panzergrenadieren gedient.“ 20 Jahre ist das her, doch für ihn allemal einen Stopp vor dem Kasernentor für ein Foto wert.

„Wir müssen an die Menschen herankommen“, hatte CDU-Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Bernd Siebert anfangs gesagt. Auf Tuchfühlung mit Passanten ging der CDU-Generalsekretär beim abschließenden Gang durch Neukirchens Fußgängerzone. Fast im Vorbeigehen griff er im Sportgeschäft bei einem neuen Paar Laufschuhe zu - der Wahlkampf ist noch lang.

Quelle: HNA

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