Schutzschirmziele: 500 000 Euro fehlen noch

Politiker müssen Rotstift ansetzen

Homberg. Um die Vorgaben des kommunalen Schutzschirms für 2015 erfüllen zu können, muss die Stadt Homberg weitere 1,35 Millionen Euro einsparen oder Einnahmen erzielen. Dazu hatte der Haupt- und Finanzausschuss bereits einige Vorschläge erarbeitet (wir berichteten), die aber nach Angaben von Bürgermeister Dr. Nico Ritz noch nicht ausreichen, wie er am Donnerstag im Parlament sagte. Noch immer klaffe eine Lücke von knapp 500 000 Euro.

Folgende Vorschläge gibt es derzeit: • Personal abbauen (168 000 Euro) • Parkgebühren einführen (80 000 Euro) • Übergabe von Dorfgemeinschaftshäusern an Trägervereine (20 000 Euro) • Kürzung des Zuschusses für den Stadtmarketingverein (50 000 Euro) • Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft, unter anderem zur Bewirtschaftung des Ärztehauses (140 000 Euro) • Auflösung einer Forstrücklage (400 000 Euro)

Die Politik sei nun gefordert, weitere Vorschläge zu erarbeiten, erklärte Ritz. „Es wäre fatal, wenn wir aus dem Schutzschirm fliegen würden“, fügte er hinzu. Eine Entscheidung solle möglichst bis Dezember fallen.

Am Dienstag, 25. November, wird es zu dem Thema eine weitere Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses geben. Sie ist öffentlich und beginnt um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. (hro)

Quelle: HNA

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