Aus der Überwachungskamera

Polizei fahndet mit Video nach Tankstellen-Räuber von Lützelwig

Lützelwig. Es gibt neues Videomaterial von dem Tankstellen-Räuber, auf dessen Konto sechs Überfälle gehen sollen. Diese Aufnahmen vom Überfall in Lützelwig haben Polizei und Staatsanwaltschaft jetzt bereitgestellt.

Vermutlich gehen insgesamt sechs Tankstellen-Überfälle auf das Konto des Täters, davon geht die Polizei aus, so der Sprecher der Polizeidirektion Schwalm-Eder, Reinhard Giesa, im HNA-Gespäch. Dafür sprechen sowohl Videoaufzeichnungen aus der Tankstelle als auch die Täterbeschreibung durch die 31-jährige Angestellte. Zuletzt hatte der Mann am Montag, 12. Januar, die Shell-Tankstelle in Lützelwig überfallen. Zuvor schlug er in Tankstellen in Melsungen, Fritzlar und Homberg zu.

Bislang machte der Täter keine große Beute: Lediglich drei Mal sei er an Geld gekommen. Dabei habe es sich um eine sehr geringe Menge gehandelt, so Giesa.

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Die Polizei ist weiter auf der Suche nach Hinweisen zum Täter und der Tat. Deshalb fragt der Sprecher der Polizeidirektion Schwalm-Eder, Reinhard Giesa: „Wer kann Hinweise auf die Identität des Täters geben? Wer hat eine auffällige Person kurz vor oder nach der Tat am Montag in Lützelwig gesehen?“

Es sei noch nicht bekannt, wie der Täter seine Flucht aus Lützelwig fortgesetzt habe. „Wer hat Beobachtungen gemacht, die mit der Flucht des Täters oder sonst mit dem Überfall in Lützelwig in Verbindung stehen könnten?“, fragt Giesa. Wurden beispielsweise rasant beschleunigende Fahrzeuge in Lützelwig gesehen?

Die Täterbeschreibung vom Überfall in Lützelwig: Männlich, 1,65 bis 1,70 Meter groß, bekleidet mit blauem Pullover beziehungsweise blauer Jacke, schwarzer Jogginghose, schwarzer Wollmütze mit Sehschlitzen und schwarz-weißen Schuhen, bewaffnet mit einer dunklen Schusswaffe. Die Polizei ermittele mit Hochdruck an der Aufklärung der Überfallserie. Die Staatsanwaltschaft hat für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 2500 Euro ausgesetzt. Personen, die Beobachtungen machen, die auf einen bevorstehenden Überfall hindeuten, werden gebeten, sich sofort über den Notruf 110 an die Polizei zu wenden. (may)

Hinweise zu den Überfällen: Polizei in Homberg, 05681/7740.

Quelle: HNA

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