31-Jähriger stürzte 25 Meter tief von Bahnviadukt

Nach 25-Meter-Sturz auf Weg der Genesung - Polizei geht von Unglücksfall aus

Zierenberg. Er muss mehr als nur einen Schutzengel gehabt haben: Der 31-jährige Mann aus Kassel, der am 28. Dezember aus einer Höhe von rund 25 Metern vom Zierenberger Bahnviadukt gestürzt war und sich dabei schwerste Verletzungen zugezogen hatte, ist auf dem Weg der Genesung.

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Die teilte Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch mit. Der Mann sei bereits in einer Reha-Maßnahme, und es bestehe Anlass zur Hoffnung, dass keine dauerhaften gesundheitlichen Schäden zurück bleiben werden.

An den Vorfall selbst könne sich der 31-Jährige nicht erinnern. Er war am Nachmittag des 28. Dezember unterhalb des Viaduktes von einer Gruppe Radfahrer im Graben liegend aufgefunden worden. Es gebe keine Zeugen, auch „keine objektiven Anhaltspunkte“ für eine Suizid-Absicht, so Jungnitsch weiter. Im Mittelpunkt der polizeilichen Ermittlungen habe deshalb die Frage nach einem möglichen Fremdverschulden gestanden. Ein Fremdverschulden könne man mittlerweile ausschließen. „Wir gehen davon aus, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Unglücksfall handelt“, erklärte der Polizeisprecher.

Das Ermittlungsverfahren, das nach den Untersuchungen durch Beamte der Polizeistation Wolfhagen an die Staatsanwaltschaft in Kassel abgegeben wurde, werde deshalb wohl eingestellt. (nom)

Quelle: HNA

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